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Beste Craps-Online-Casinos in der Schweiz: Was die ESBK-Branche 2026 spielt

Updated Oktober 2026
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Craps ist das Würfelspiel mit dem amerikanischen Klang – Donnernde Hockerreihen, Schreie über den Tisch, Hände voller Scheine. In der Schweiz sieht das anders aus. Zehn Online-Casinos dürfen hierzulande überhaupt Spielbankenspiele anbieten, jedes ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Spielbankenbetreibers mit eidgenössischer Konzession, jedes wird von der Aufsichtsbehörde ESBK kontrolliert. Wer hier craps spielt, spielt innerhalb dieses geschlossenen Kreises; alles andere steht auf der Sperrliste.

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Dieser Überblick ordnet die zehn ESBK-lizenzierten Häuser nach ihrer Spielauswahl, ihren Zahlungswegen und ihren Schutzmechanismen. Die Reihenfolge ist eine Bestandsaufnahme, keine Empfehlung, denn die Auswahl am Markt ist klein genug, dass jeder Spieler selbst entscheiden kann, welche Spielbank zu seinem Bankroll passt. Wer craps sucht, sollte zuerst prüfen, ob das Haus überhaupt craps-tische im Programm führt – das ist in dieser Branche keine Selbstverständlichkeit.

Datenstand: 1 Oktober 2026, geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken vom 17. März 2026.

Inhaltsverzeichnis
  1. Craps bei Schweizer Online-Casinos: Spielauswahl und Anbieter
  2. Rangliste der zehn ESBK-Spielbanken: Bewertungsraster
  3. Überblick: Funktionsweise und Grundprinzip der Schweizer Online-Casinos
  4. Rechtslage: Konzessionierung und Aufsicht
  5. Spielerschutz: Spielsperre, Sozialkonzept und Selbstkontrolle
  6. Krypto und Anonymität: Warum beides in der Schweiz nicht zusammengeht
  7. Boni und Aktionen: Was Schweizer Online-Casinos bieten
  8. Die zehn ESBK-Spielbanken im Einzelnen
  9. Häufig gestellte Fragen

Craps bei Schweizer Online-Casinos: Spielauswahl und Anbieter

Craps gehört nicht zum Pflichtprogramm. Roulette, Blackjack, Slots dominieren die Lobby, Craps-Tische sind eher die Ausnahme. Die Spielauswahl in den zehn lizenzierten Häusern konzentriert sich auf europäische Spielbanken-Klassiker, ergänzt um ein Live-Casino-Studio, das von den grossen Anbietern wie Evolution oder Pragmatic Play Live bespielt wird. Wer ein Live-Craps-Tisch sucht, prüft vor der Anmeldung das Spielportfolio auf der Seite, nicht erst nach der Registrierung.

Die Spielmechanik selbst bleibt unverändert: Zwei Würfel, sieben fällt statistisch am häufigsten (sechs von sechsunddreissig möglichen Kombinationen, rund 16,67 Prozent), zwei und zwölf am seltensten (je eine von sechsunddreissig). Der Shooter gewinnt beim ersten Wurf sofort mit sieben oder elf – das «Natural» – und verliert sofort mit zwei, drei oder zwölf – das «Crap». Bleibt der Wurf bei vier, fünf, sechs, acht, neun oder zehn stehen, wird die Zahl zum «Point», und der Shooter wirft weiter, bis er den Point wiederholt oder eine sieben wirft. John H. Winn hat dieses Regelwerk um 1907 mit der Einführung des Don’t-Pass-Feldes gegen Spielmanipulationen abgesichert – die Grundlage des heutigen Craps.

In der Schweiz gilt Craps als Grossspiel und unterliegt damit der Spielbankenaufsicht. Bei den zehn ESBK-lizenzierten Häusern gehört es zum erlaubten Spielportfolio, sofern die Aufsicht es im Rahmen der Spielbank-Konzession freigibt. Craps-Varianten als RNG-Spiel – also als Software gegen den Zufallszahlengenerator ohne Live-Dealer – finden sich im Portfolio nur, wenn ein Anbieter die entsprechende Variante lizenziert hat. Live-Craps-Tische werden von ausländischen Studios zugeliefert; sie sind in der Schweiz verfügbar, wenn der Betreiber die Studioproduktion in seine Spielbank-Konzession einbindet. Die Spielauswahl am Point entscheidet, ob Craps überhaupt im Portfolio ist.

Wettoptionen und Hausvorteile

Wer Craps spielt, sollte die Quoten kennen. Die Pass-Wette – der Klassiker, Wette auf den Shooter – zahlt eins zu eins und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent. Don’t Pass – die Wette gegen den Shooter – bringt es auf 1,36 bis 1,40 Prozent, je nach Quelle. Beide Wetten gehören zu den günstigsten am Tisch und sind der Einstieg für jedes ernsthafte Spiel.

Wer den Hausvorteil weiter drücken will, setzt Odds hinter seine Pass- oder Don’t-Pass-Wette. Odds auf vier oder zehn zahlen zwei zu eins, auf fünf oder neun drei zu zwei, auf sechs oder acht sechs zu fünf – und haben null Prozent Hausvorteil. Das ist der mathematisch fairste Einsatz am Craps-Tisch. Die Place-Wette auf sechs oder acht zahlt sieben zu sechs und kostet 1,52 Prozent Hausvorteil; die Place-Wette auf fünf oder neun bereits vier Prozent. Ganz am anderen Ende liegt die Any-Seven-Wette: vier zu eins Auszahlung, aber 16,67 Prozent Hausvorteil – der höchste aller gängigen Craps-Wetten, eine Wette, die fast jeder erfahrene Spieler meidet.

Wette Auszahlung Hausvorteil
Pass 1:1 1,41 %
Don’t Pass / Bar-12 1:1 1,36–1,40 %
Odds (4/10) 2:1 0 %
Odds (5/9) 3:2 0 %
Odds (6/8) 6:5 0 %
Place 6/8 7:6 1,52 %
Place 5/9 7:5 4,00 %
Any Seven 4:1 16,67 %

Die letzte Zeile dieser Tabelle steht dort als Warnung, nicht als Empfehlung.

Live-Tische versus RNG

Wer Craps online spielt, hat zwei Welten zur Auswahl. RNG-Craps wird gegen einen Software-Zufallszahlengenerator gespielt, ohne Croupier, ohne Atmosphäre – das Spiel läuft wie ein Automat mit Würfel-Optik. Live-Craps wird aus einem Studio per Video zugeliefert; ein echter Croupier wirft die Würfel, Kameraeinstellungen variieren je nach Anbieter. Im Schweizer Markt bestimmen wenige grosse Live-Studio-Betreiber das Angebot; ob ein Craps-Tisch verfügbar ist, hängt davon ab, ob der Spielbankenbetreiber das Studio-Paket eingebunden hat.

Die Spielauswahl der zehn Häuser ist heterogen. Einige führen Live-Craps im Portfolio, andere nur die europäische Spielbank-Standardauswahl. Wer Craps als Hauptattraktion sucht, sollte vor der Registrierung den Spielkatalog durchsehen – nicht erst nach der ersten Einzahlung, denn die Suche erspart eine frustrierte Demoversion.

Rangliste der zehn ESBK-Spielbanken: Bewertungsraster

Die zehn Online-Spielbanken der ESBK-Liste sind keine Konkurrenten im freien Markt; sie operieren unter identischer Bundesgesetzgebung, identischer Aufsicht und ähnlichen Sozialkonzepten. Eine «beste» Spielbank lässt sich daher nicht aus dem Marketingversprechen herauslesen, sondern aus vier konkreten Achsen: dem landbasierten Stammhaus, dem Datum der Online-Erweiterung, dem aktuellen Spielangebot und der Zahlungsmittel-Infrastruktur.

Diese Tabelle bildet genau diese vier Achsen ab. Sie zeigt, welches irdische Casino hinter der Online-Plattform steht, seit wann die Online-Erweiterung läuft, und sie benennt das aktuelle Craps-Angebot – hier schweigt sich die ESBK-Liste aus, also schweigt diese Tabelle auch. Die Spalte zum Craps-Angebot bleibt bewusst offen, denn keine der zehn Quellen bestätigt oder verneint explizit, ob Craps im Portfolio geführt wird. Wer Craps spielen will, sieht auf der Spielbank-Seite nach.

Spielbank Stammhaus Online seit Craps im Portfolio
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019 –
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 –
Casino777 Casino Davos 09.09.2019 –
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 –
Starvegas Casino Interlaken 24.02.2020 –
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 –
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020 –
Swiss4win Casino Lugano 01.03.2021 –
Admiral Casino Miglensio 16.07.2025 –
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 –

Die Stammhäuser erklären viel: Wer in Luzern spielt, surft auf Mycasino.ch; wer in Lugano Craps sucht, landet bei Swiss4win.ch. Die Online-Startdaten zeigen, wie lange das jeweilige Haus bereits Online-Erfahrung hat – Jackpots.ch ist seit Juli 2019 dabei, Casineo.ch hat seine Konzession erst im März 2026 erhalten und damit die kürzeste Online-Historie im Feld.

Was die vier Achsen verraten und was nicht

Die Tabelle schweigt zur Craps-Verfügbarkeit, weil die Quellen schweigen. Die ESBK-Liste vom 17. März 2026 nennt Stammhaus und Online-Datum, nicht aber den Spielkatalog. Wer vor der Anmeldung weiss, ob Craps im Angebot ist, prüft das Spielportfolio direkt auf der Spielbank-Seite. Die Tabelle kann diese Prüfung nicht ersetzen – sie ist eine Vorauswahl, keine Craps-Garantie.

Was die Tabelle zeigt, ist die Konzentrationsstruktur des Marktes: Vier Häuser sind seit 2019 online, fünf zwischen 2020 und 2021, zwei zwischen 2025 und 2026. Die Spielauswahl ist über die Jahre hinweg gewachsen, aber Craps ist nirgendwo ein Standardprogramm – es ist ein Nischenangebot in einer Nischenbranche.

Überblick: Funktionsweise und Grundprinzip der Schweizer Online-Casinos

Ein Online-Casino in der Schweiz ist kein freier Marktteilnehmer. Das Geldspielgesetz (BGS) erlaubt Spielbankenspiele im Internet nur als Erweiterung einer bestehenden landbasierten Konzession. Wer eine Online-Spielbank betreiben will, braucht eine eidgenössische Konzession, und die Konzession bekommt nur, wer bereits ein landbasiertes Casino mit B-Konzession führt. Genau zehn Spielbankenbetreiber haben diese Voraussetzung erfüllt, jede mit einem landbasierten Stammhaus zwischen Lugano und Baden, jede mit einer eigenen Online-Plattform.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — beste craps online casinos schweiz
Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen.

Die Aufsicht führt die ESBK, die Eidgenössische Spielbankenkommission. Sie prüft die Konzessionsgesuche, überwacht den Betrieb und führt die Liste der lizenzierten Häuser. Die Lotterien und Sportwetten liegen bei Gespa, einer zweiten Aufsichtsbehörde, die bis 2020 als Comlot firmierte. Für die Spielbankenbranche – also Roulette, Blackjack, Poker, Slots, Craps – ist die ESBK die zuständige Stelle.

Wer bei einer ESBK-lizenzierten Spielbank spielt, spielt mit einer vollständigen Identitätsprüfung. Anonyme Konten sind ausgeschlossen. Die Spielbank verifiziert den Ausweis, prüft die Adresse und legt ein Konto an, das jederzeit zugeordnet werden kann. Bargeldtransfers laufen über Schweizer Franken, lokal etablierte Zahlungsmethoden sind TWINT, PostFinance, Kreditkarten und Banküberweisung. Kryptowährungen sind in dieser Aufsichtsstruktur nicht vorgesehen.

Was ein Spielerkonto braucht

Die Registrierung beginnt mit der Identitätsprüfung. Die Spielbank fordert einen gültigen Ausweis, eine Adresse und weitere Daten, die für die Geldwäscherei-Prävention notwendig sind. Ohne diese Prüfung gibt es kein Spielerkonto, ohne Konto kein Spiel. Diese Vollidentifikation unterscheidet die Schweizer ESBK-lizenzierten Häuser von ausländischen Anbietern, die oft mit Pseudonym-Konten arbeiten.

Sobald das Konto steht, kann der Spieler Einzahlungen vornehmen. Die meisten Häuser akzeptieren TWINT, Kreditkarten, PostFinance, Banküberweisung, Apple Pay, Skrill, Neteller und Paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt meist bei zehn Franken, bei einigen Häusern auch darunter. Auszahlungen laufen über denselben Pfad wie die Einzahlung – eine Anti-Geldwäscherei-Vorgabe, die verhindert, dass Gelder über mehrere Kanäle verschoben werden.

Rechtslage: Konzessionierung und Aufsicht

Die Rechtsgrundlage für Online-Spielbanken in der Schweiz ist das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS), in Kraft seit dem 1. Januar 2019. Es regelt sämtliche Glücksspielformen – Lotterien, Sportwetten, Spielbanken – und definiert die Konzessionsarten. Für Online-Spielbanken gilt der Grundsatz: Keine Konzession ohne landbasiertes Stammhaus. Wer in der Schweiz Online-Craps anbieten will, braucht einen Mutterkonzessionär mit B-Bewilligung und muss die Online-Erweiterung bei der ESBK beantragen.

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StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard.

Die Aufsichtsbehörde ESBK führt die Konzessionen, prüft die Einhaltung der Spielregeln und kontrolliert die Sozialkonzepte. Die Sozialkonzepte sind ein integraler Bestandteil der Spielbanken-Konzession: Jedes Haus muss ein Konzept vorlegen, das Spielerinnen und Spieler vor Überschuldung und Spielsucht schützt. Dazu gehören Einsatz- und Verlustlimiten, eine obligatorische Spielsperre bei problematischem Spielverhalten und die Pflicht, Spielerinnen und Spieler mit hohen Einsätzen oder häufigem Spiel zur Offenlegung ihrer finanziellen Verhältnisse aufzufordern.

Die Werbung unterliegt ebenfalls dem BGS. Artikel 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung sowie jede Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen wendet. Werbung für nicht konzessionierte Spiele ist verboten – damit ist auch jede Werbung für ausländische Online-Casinos auf dem Schweizer Markt illegal. Zahlenmässige Bonusobergrenzen kennt das BGS nicht, aber irreführende Versprechen sind unzulässig.

Ausländische Angebote: Sperrliste und Konsequenzen

Wer in der Schweiz ohne ESBK-Konzession Glücksspiele anbietet, macht sich strafbar – das richtet sich gegen den Anbieter, nicht gegen den Spieler. Die ESBK stellt klar, dass Spielerinnen und Spieler nicht verfolgt werden, aber ohne Schweizer Schutz spielen. Ausländische Online-Casinos, die Schweizer Kunden akquirieren, landen auf der nationalen Sperrliste und werden per DNS-Block unzugänglich gemacht. Die Sperrliste wird vom Bundesamt für Justiz geführt; die DNS-Sperren werden von den Schweizer Internet-Providern umgesetzt.

Diese Sperre greift nicht immer perfekt – VPN-Dienste umgehen sie, neue Domains tauchen auf – aber sie zeigt, dass der Rechtsrahmen den ausländischen Markt nicht einfach ignoriert. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, spielt dort ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept, ohne Schweizer Aufsicht. Gewinne aus ausländischen Spielbanken sind in der Schweiz steuerpflichtig, weil sie nicht unter die Befreiung des BGS fallen.

Spielerschutz: Spielsperre, Sozialkonzept und Selbstkontrolle

Der Schweizer Spielerschutz ist im BGS verankert und wird über zwei Mechanismen umgesetzt: die Spielsperre und das Sozialkonzept der einzelnen Häuser. Beide greifen ineinander, beide sind verbindlich für jede ESBK-lizenzierte Spielbank.

Die Spielsperre ist eine schweizweite Sperre, die für alle konzessionierten Spielbanken gilt – online wie landbasiert. Seit dem 7. Januar 2025 umfasst die Sperre auch das Fürstentum Liechtenstein. Wer sich bei einer Spielbank sperren lässt, wird in einem zentralen Register erfasst und kann bei keinem anderen ESBK-Haus mehr spielen. Die Sperre wird auf Antrag der Spielbank ausgesprochen, wenn Hinweise auf problematisches Spielverhalten vorliegen; sie kann auch auf eigenen Wunsch erfolgen. Eine Selbstsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Sperrgrund entfällt.

Das Sozialkonzept ist die zweite Säule. Jedes Haus ist verpflichtet, Spielerinnen und Spieler mit hohen Einsätzen oder häufigem Spiel zur Offenlegung ihrer finanziellen Verhältnisse aufzufordern. Wer keine Unterlagen vorlegt oder dessen Verhältnisse nicht ausreichen, wird gesperrt. Diese Pflicht ist nicht symbolisch: Die ESBK prüft die Umsetzung der Sozialkonzepte, und Verstösse haben Konsequenzen für die Konzession.

Dazu kommen die Spielerselbstkontrollen. Jedes Haus bietet Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimiten an, die der Spieler selbst setzen kann. Diese Limiten sind nicht optional – sie sind Teil des Sozialkonzepts und müssen vom Spieler aktiv gesetzt werden, mit einer obligatorischen Erhöhungssperre von einigen Tagen. Wer seine Limite erhöhen will, kann das nicht sofort tun.

Anonymität: unmöglich und unerwünscht

In der Schweiz ist anonymes Spiel ausgeschlossen. Die vollständige Identitätsprüfung ist Voraussetzung für jedes Spielerkonto, die Anonymität wäre zudem ein Verstoss gegen die Geldwäscherei-Gesetzgebung. Wer mit Kryptowährungen spielen will, findet in den ESBK-Häusern keine Anlaufstelle: Kryptowährungen werden in der Schweizer Aufsichtsstruktur nicht angeboten, weil sie die Identifizierungspflichten unterlaufen würden.

Wer trotzdem anonym spielen will, landet zwangsläufig bei einem ausländischen Anbieter – und akzeptiert damit den Verlust aller Schweizer Schutzmechanismen. Die ESBK formuliert es so: «Die Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen jedoch auf eigenes Risiko und ohne Schweizer Schutz.»

Krypto und Anonymität: Warum beides in der Schweiz nicht zusammengeht

Die Idee, mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen Craps zu spielen, ist in der Schweiz nicht umsetzbar. Die ESBK-lizenzierten Häuser akzeptieren keine Kryptowährungen, weil ihre Konzession die Identitätsprüfung und die CHF-Buchführung verlangt. Wer ein Konto eröffnet, wird identifiziert; wer einzahlt, zahlt in Franken über regulierte Zahlungsmittel. Krypto-Zahlungen scheitern an der Geldwäscherei-Gesetzgebung, die für Glücksspielanbieter dieselbe Sorgfaltspflicht vorsieht wie für Banken.

Diese Haltung ist nicht technisch, sondern regulatorisch begründet. Bitcoin-Transaktionen sind pseudonym, nicht anonym – sie lassen sich auf der Blockchain zurückverfolgen – aber sie sind nicht in ein Schweizer Bankkonto integrierbar, ohne dass eine Bank oder ein Finanzintermediär die Transaktion übernimmt. Die ESBK-lizenzierten Häuser haben keine solche Integration, und die Aufsichtsbehörde verlangt sie auch nicht.

Die Konsequenz für Spielerinnen und Spieler: Wer auf Krypto-Craps setzt, verlässt die Schweiz. Ausländische Häuser, oft in Curaçao oder Malta lizenziert, akzeptieren Bitcoin und andere Kryptowährungen und werben damit auch um Schweizer Kunden – illegal, weil Werbung für nicht konzessionierte Spiele in der Schweiz verboten ist. Diese Häuser stehen auf der Sperrliste; ihre Domains werden in der Schweiz per DNS-Block gesperrt.

Wer Krypto will, spielt ohne Schutz

Die Sperrliste ändert nichts an der Realität, dass ausländische Häuser mit VPN-Diensten erreichbar bleiben. Wer dorthin ausweicht, spielt ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept und ohne Schweizer Aufsicht. Gewinne aus diesen Häusern sind in der Schweiz steuerpflichtig, ab dem ersten Franken, weil sie nicht unter die BGS-Befreiung fallen. Hinzu kommt: Diese Häuser haben keine Schweizer Lizenz, ihre AGB gelten ausländisches Recht – im Streitfall klagt der Spieler in Curaçao oder Malta gegen einen Anbieter mit unbekannter Bonität.

Das ist kein moralischer Appell, sondern eine Auflistung der realen Kosten. Wer Krypto will, akzeptiert diese Kosten. Wer in der Schweiz spielt, akzeptiert die Identitätsprüfung und die CHF-Buchführung – das ist der Preis für den Schweizer Schutz.

Boni und Aktionen: Was Schweizer Online-Casinos bieten

Boni sind in der Schweiz erlaubt, aber an klare Regeln gebunden. Artikel 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung; eine zahlenmässige Obergrenze für Boni kennt das Gesetz nicht. Was bleibt, sind die Regeln des Hauses – und die sind heterogen. Willkommensboni, Einzahlungsboni, Free Spplays gehören zum Standardangebot, aber Craps ist selten direkt bonusberechtigt: Slots zählen zu 100 Prozent, Tischspiele oft nur zu einem Bruchteil oder gar nicht.

Die Umsatzbedingungen variieren von Anbieter zu Anbieter, oft zwischen 30- und 50-fach. Wer einen Bonus von 100 Franken mit 40-facher Umsatzbedingung annimmt, muss 4000 Franken Umsatz generieren, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei Tischspielen zählt jeder Franken Einsatz oft nur zu 10 oder 20 Prozent – aus 4000 Franken werden dann 20 000 oder 40 000 Franken erforderlicher Umsatz.

Craps fällt in die Kategorie Tischspiel, und die Umsatzbedingungen treffen diese Kategorie besonders hart. Wer mit einem Bonus Craps spielt, sollte die Bonusregeln lesen, bevor er den Bonus aktiviert – eine versehentliche Aktivierung kann den Gewinn aus einem guten Lauf zunichtemachen.

Was ein Bonus in Craps tatsächlich kostet

Ein Rechenbeispiel: Ein Haus bietet einen Bonus von 100 Franken mit 35-facher Umsatzbedingung an, Tischspiele zu 10 Prozent. Wer den Bonus aktiviert und mit Craps spielt, muss 100 × 35 = 3500 Franken Bonus-Umsatz generieren. Da Craps nur zu 10 Prozent zählt, muss der Spieler 35 000 Franken an Craps-Einsätzen tätigen, um die Bedingung zu erfüllen.

Bei einem durchschnittlichen Craps-Einsatz von 10 Franken pro Runde sind das 3500 Runden. Bei einer typischen Rundendauer von etwa fünf Sekunden – Würfeln, Auswerten, neu setzen – ergibt das rund 17 500 Sekunden oder knapp fünf Stunden reines Spiel. Bei einem Pass-Line-Hausvorteil von 1,41 Prozent verliert der Spieler statistisch 1,41 Prozent × 35 000 Franken = 493,50 Franken. Das ist der erwartete Verlust allein aus den Umsatzbedingungen, ohne den Bonus von 100 Franken gegenzurechnen. Netto bleibt ein erwarteter Verlust von etwa 393 Franken, nur um einen 100-Franken-Bonus freizuspielen.

Diese Zahl ist kein konkreter Verlust – sie ist ein statistischer Mittelwert über viele Spieler. Manche werden mehr verlieren, manche weniger. Aber sie zeigt, was der «Bonus» tatsächlich kostet: nicht das versprochene Geschenk, sondern einen erwarteten Verlust in derselben Grössenordnung wie der Bonus selbst. Wer den Bonus aktiviert, ohne diese Rechnung zu kennen, zahlt am Ende mehr, als er erhält.

Die Bandbreite solcher Rechnungen ist gross, weil sie von drei Variablen abhängt: der Bonushöhe, dem Umsatzfaktor und dem Anteil, mit dem Craps zur Umsatzbedingung zählt. Ein 200-Franken-Bonus mit 30-fachem Umsatz und 20 Prozent Craps-Anteil ergibt andere Zahlen als im vorangegangenen Rechenbeispiel. Wer sich die Rechnung im Einzelfall macht, sieht den realen Preis eines Bonus, bevor er ihn annimmt.

Die zehn ESBK-Spielbanken im Einzelnen

Die folgenden zehn Abschnitte beschreiben jede der ESBK-lizenzierten Online-Spielbanken: Stammhaus, Online-Start, Zahlungsmittel-Infrastruktur und was die Spielbank für Spielerinnen und Spieler auszeichnet. Die Reihenfolge folgt der ESBK-Liste und ist keine Rangordnung nach Qualität – die Auswahl am Markt ist zu klein, um eine Rangfolge zu begründen, die mehr wäre als eine Momentaufnahme der Spielauswahl.

Jackpots.ch – das grösste Stammhaus der Branche

Jackpots ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden, des grössten Schweizer Spielbankenbetreibers. Die ESBK-Liste führt die Online-Konzession seit dem 5. Juli 2019 – damit ist Jackpots.ch eines der ersten Häuser am Markt und hat die längste Online-Historie im Feld. Die Spielbank akzeptiert für Einzahlungen unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Eine bei Jackpots beantragte Spielsperre gilt schweizweit, auch im Fürstentum Liechtenstein – ein Mechanismus, den das Haus konsequent umsetzt.

Die Stärke von Jackpots.ch liegt in der Grösse des Stammhauses und der langen Online-Erfahrung. Das Portfolio ist breit, die Plattform ist eingespielt. Die Schwäche ist die Ungewissheit über das Craps-Angebot – die ESBK-Liste führt das Spielportfolio nicht, und Jackpots.ch selbst veröffentlicht keine vollständige Liste aller Tische. Wer Craps sucht, sieht vor der Registrierung nach.

Mycasino.ch – das Haus des Grand Casino Luzern

Mycasino ist die Online-Plattform des Grand Casino Luzern, eines der zentralen Häuser der Schweizer Spielbankenlandschaft. Die Online-Konzession besteht seit dem 22. August 2019. Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung zehn Franken – liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden, eine kundenfreundliche Regelung, die nicht alle Häuser bieten.

Die Plattform führt das übliche Spielbankenprogramm, ergänzt um ein Live-Casino-Studio. Ob Craps im Portfolio ist, hängt von der Studioanbindung ab – die Quellen schweigen. Wer auf Mycasino.ch spielt, spielt im Stammhaus eines renommierten Schweizer Spielbankenbetreibers, mit allen Aufsichts- und Schutzmechanismen, die das BGS vorsieht.

Casino777.ch – das Online-Angebot des Casino Davos

Casino777 ist die Online-Erweiterung des Casino Davos, lizenziert seit dem 9. September 2019. Die Spielbank akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung – und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber Häusern, die für einzelne Zahlungsmittel Gebühren verlangen.

Das Stammhaus in Davos ist eines der kleineren Häuser der Branche, aber die Online-Plattform führt das vollständige Spielbankenprogramm. Die Spielauswahl konzentriert sich auf Slots, Roulette, Blackjack und Live-Casino – ob Craps im Portfolio ist, bleibt in den Quellen offen.

Swisscasinos – die Online-Plattform der Swiss Casinos Gruppe

Swisscasinos ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon, Teil der Swiss Casinos Gruppe. Die Online-Konzession besteht seit dem 2. September 2019 und ist damit eine der ältesten im Markt. Swisscasinos akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung.

Die Swiss Casinos Gruppe ist einer der wenigen Spielbankenbetreiber mit mehreren landbasierten Häusern – Pfäffikon ist eines davon. Die Online-Plattform führt das gruppenweite Spielangebot und ist eng mit dem landbasierten Stammhaus verbunden. Wer die Swiss Casinos Gruppe aus dem terrestrischen Spiel kennt, findet hier die gewohnte Struktur wieder.

Starvegas.ch – die Online-Plattform aus Interlaken

Starvegas ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken, lizenziert seit dem 24. Februar 2020. Die Spielbank akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt zehn Franken.

Das Casino Interlaken ist ein touristisch geprägtes Haus, die Online-Plattform führt das Standardprogramm. Die Zahlungsmittelliste ist breit und schliesst sowohl Schweizer Standardmethoden (TWINT, PostFinance) als auch E-Wallets (Skrill, Neteller) und Prepaid-Lösungen (Paysafecard) ein. Wer Wert auf eine breite Zahlungsinfrastruktur legt, findet hier eine vollständige Auswahl.

7melons – das Online-Angebot des Grand Casino Bern

7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern, lizenziert seit dem 15. September 2020. Die Spielbank akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei zehn Franken, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag 100 000 Franken – ein Hinweis auf die Hochvolumen-Kunden, die das Haus bedient.

Das Grand Casino Bern ist eines der grösseren Häuser der Deutschschweiz, die Online-Plattform führt das vollständige Spielbankenprogramm. Die hohe PostFinance-Obergrenze ist ein Detail, das für wenige Spieler relevant ist – für diese aber entscheidend, weil keine andere Zahlungsmethode so hohe Einzahlungen in einem Zug erlaubt.

Pasino.ch – die Online-Plattform aus Meyrin

Pasino ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin, lizenziert seit dem 16. November 2020. Die Spielbank akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt zehn Franken, der Mindestbetrag für eine Auszahlung einen Cent.

Die Besonderheit von Pasino.ch ist die sehr niedrige Auszahlungsuntergrenze – ein Cent Guthaben kann vollständig ausgezahlt werden. Für Spielerinnen und Spieler, die kleine Beträge bewegen, ist das ein Vorteil. Die Spielauswahl folgt dem Standardprogramm, die Online-Plattform ist eingebettet in das Stammhaus Casino Meyrin.

Swiss4win.ch – die Online-Plattform aus Lugano

Swiss4win ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano, lizenziert seit dem 1. März 2021. Die Spielbank bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von zehn Franken ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist – ein Versprechen, das viele Häuser machen, das aber nicht alle halten.

Das Casino Lugano ist eines der wichtigsten Häuser der Südschweiz, die Online-Plattform führt das vollständige Spielbankenprogramm. Swiss4win ist die italienischsprachige Variante der Schweizer Online-Spielbanken, das Interface ist auf Italienisch verfügbar. Für Deutschschweizer Spielerinnen und Spieler ist die Plattform ebenso zugänglich, das Spielangebot unterscheidet sich nicht von den anderen ESBK-Häusern.

Admiral.ch – die jüngste Erweiterung aus Mendrisio

Admiral ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio, lizenziert seit dem 16. Juli 2025. Damit ist Admiral.ch das zweitjüngste Haus im Feld, mit der kürzesten Online-Historie nach Casineo.ch. Die Spielbank bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an – eine breite Auswahl, die das Haus in den ersten Monaten aufgebaut hat.

Die junge Konzession bedeutet nicht, dass das Haus unerfahren ist – das Stammhaus Casino Mendrisio ist ein etablierter Spielbankenbetreiber, und Admiral ist eine internationale Marke im Spielbankengeschäft. Die Online-Plattform ist neu, aber das Personal und die Aufsichtsstruktur sind nicht neu.

Casineo.ch – die jüngste Konzession im Feld

Casineo hat seine Online-Konzession am 17. März 2026 erhalten, am selben Datum, an dem die ESBK-Liste aktualisiert wurde. Damit ist Casineo.ch das jüngste Haus im Feld und das einzige, das seine Online-Konzession im laufenden Jahr erhalten hat. Die Spielbank akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Kreditkarten und PostFinance; die Mindesteinzahlung beträgt zehn Franken.

Casineo ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno, eines Tessiner Spielbankenhauses. Die Online-Plattform ist entsprechend neu im Markt – Spielerinnen und Spieler, die sich hier anmelden, sind unter den ersten. Die Spielauswahl folgt dem Standardprogramm, die Plattform ist neu und ohne lange Online-Historie. Das ist ein Nachteil in der Erfahrung, aber ein Vorteil in der Aktualität – die Plattform ist neu gebaut und nicht durch Legacy-Systeme belastet.

Was die Auswahl am Ende bedeutet

Die zehn Häuser unterscheiden sich in vier Punkten: Stammhaus, Online-Erfahrung, Zahlungsmittel und Spielauswahl. Craps ist in keiner Quelle als verfügbar oder nicht verfügbar bestätigt – das Spielangebot schwankt zwischen den Häusern, aber keine Quelle differenziert nach Tischspielen im Craps-spezifischen Sinn. Wer Craps spielen will, sieht im Spielkatalog nach.

Die grosse Konstante ist der Schutz: Alle zehn Häuser sind ESBK-lizenziert, alle unterliegen dem BGS, alle führen Spielsperre und Sozialkonzept. Wer bei einem dieser Häuser spielt, spielt mit Schweizer Identitätsprüfung, mit Schweizer Zahlungsmitteln und unter Schweizer Aufsicht. Das ist der Preis, den die Lizenz kostet – und der Wert, den sie liefert.

Häufig gestellte Fragen

Ist «beste Craps online Casinos Schweiz» in der Schweiz legal?

Ja, aber nur bei den zehn ESBK-lizenzierten Spielbanken, die ihre Online-Konzession als Erweiterung eines landbasierten Stammhauses erhalten haben. Jedes andere Angebot ist in der Schweiz nicht konzessioniert, fällt unter die Werbeverbote des BGS und wird auf der nationalen Sperrliste per DNS-Block unzugänglich gemacht. Spielerinnen und Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber ohne Schweizer Schutz.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Die ESBK führt die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken. Ein ESBK-lizenziertes Haus nennt sein landbasiertes Stammhaus, nennt die Online-Start-Datum und ist in der ESBK-Liste eingetragen, die regelmässig aktualisiert wird. Wer Zweifel hat, prüft die Liste auf der ESBK-Webseite oder fragt direkt beim Haus nach.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbanken – online und landbasiert, seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Die Spielsperre wird auf Antrag der Spielbank ausgesprochen, wenn Hinweise auf problematisches Spielverhalten vorliegen, oder auf eigenen Wunsch. Eine Selbstsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Sperrgrund entfällt.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus ESBK-lizenzierten Online-Spielbanken sind in der Schweiz bis zu einer Million Franken steuerfrei, für 2026 etwa 1,07 Millionen Franken nach Indexierung. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus ausländischen oder nicht konzessionierten Häusern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig, weil sie nicht unter die BGS-Befreiung fallen.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Ausländische Online-Casinos, die sich an Schweizer Spielerinnen und Spieler wenden, werden auf die nationale Sperrliste gesetzt. Die Domains werden per DNS-Block unzugänglich gemacht, die Sperre wird von den Schweizer Internet-Providern umgesetzt. Die Sperre greift nicht immer perfekt – VPN-Dienste können sie umgehen – aber sie zeigt, dass der Schweizer Rechtsrahmen den ausländischen Markt nicht ignoriert.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Alle zehn ESBK-lizenzierten Häuser akzeptieren die wichtigsten Schweizer Zahlungsmittel: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung und Apple Pay. Einige Häuser ergänzen das Angebot um E-Wallets wie Skrill und Neteller und um Prepaid-Lösungen wie Paysafecard. Kryptowährungen sind bei keinem ESBK-Haus verfügbar, weil sie die Identitätsprüfung und die CHF-Buchführung unterlaufen würden.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Slots Check”.

Live Baccarat in Schweizer Online-Casinos 2026 – der ESBK-Rahmen
Live Baccarat in Schweizer Online-Casinos 2026 – der ESBK-Rahmen

Was Live-Baccara in Schweizer Online-Casinos 2026 ausmacht: die zehn ESBK-Konzessionen, Spielmechanik, Sozialkonzept und Sperrliste kompakt.