Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern, den Datenverkehr zu analysieren und Anzeigen zu personalisieren. Bitte akzeptieren Sie diese oder passen Sie Ihre Einstellungen an.

Bitcoin Cash Casinos in der Schweiz – was der Markt tatsächlich hergibt

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Stand: 1 Oktober 2026 · geprüft gegen die Liste der konzessionierten Online-Casinos der ESBK.

Geöffnete Krypto-Wallet auf einem Monitor mit stilisiertem digitalem Schloss — bitcoin cash casino vergleich
7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard.

Wer nach einem «Bitcoin Cash Casino Vergleich Schweiz» sucht, möchte primär zwei Aspekte klären: ob es einen lizenzierten Markt gibt, der Bitcoin Cash akzeptiert, und welche Vorzüge die zehn konzessionierten Schweizer Häuser tatsächlich bieten. Die kurze Antwort lautet: Wer bei einem von der ESBK lizenzierten Online-Casino in der Schweiz spielt, kann kein Bitcoin Cash einzahlen. Die Anbieter fokussieren sich auf den Franken und klassische Bankwege; Kryptowährungen sind in diesem regulierten Betrieb nicht vorgesehen. Ein sinnvoller Vergleich für Schweizer Spieler konzentriert sich daher nicht auf Krypto-Börsen, sondern auf die realen Stärken des hiesigen Marktes im direkten Gegenüber zu ausländischen Anbietern, die BCH zwar führen, dafür aber den Schweizer Spielerschutz vermissen lassen. Der folgende Text beleuchtet genau diese Punkte.

Inhaltsverzeichnis
  1. Grundprinzip: warum Bitcoin Cash in der Schweiz auf konzessionierte Anbieter trifft, die es nicht annehmen
  2. Blockchain und Anonymität: was Bitcoin Cash verspricht, was das Schweizer Recht hält
  3. Zahlungsabwicklung und Auszahlungstempo: Franken, TWINT, Banküberweisung – nicht BCH
  4. Boni und Freespins: was die Lizenz erlaubt, was die Werbung verbietet
  5. Mobile und App: das konzessionierte Casino passt in jede Hosentasche
  6. Spielauswahl: Slots, Blackjack, Roulette, Live-Tische – ohne Krypto-Bias
  7. Vergleich der zehn konzessionierten Online-Casinos
  8. Überblick: die zehn ESBK-lizenzierten Häuser im Porträt
  9. Rechtslage und Konzessionierung: warum es nur zehn Häuser gibt
  10. Spielerschutz, Sozialkonzept und Spielsperre: das Pflichtenheft der lizenzierten Anbieter
  11. Steuerliche Behandlung: wann Gewinne steuerfrei sind
  12. Häufig gestellte Fragen

Grundprinzip: warum Bitcoin Cash in der Schweiz auf konzessionierte Anbieter trifft, die es nicht annehmen

Bitcoin Cash (BCH) entstand am 1. August 2017 durch einen Hard Fork vom Bitcoin-Netzwerk und wurde im Juli 2017 als «Bitcoin ABC» als Referenzimplementierung veröffentlicht. Technisch teilt BCH den SHA-256-Mining-Algorithmus mit Bitcoin, hebt sich aber durch das Blockgrössen-Limit ab: gestartet mit 8 MB im Jahr 2017, seit Mai 2018 auf 32 MB erweitert, was rund 130 Transaktionen pro Sekunde ermöglichen soll. Die maximale Menge ist wie bei Bitcoin auf 19,531 Millionen Coins begrenzt. Im Oktober 2024 lag Bitcoin Cash auf Platz 15 der Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Das ist die technische Seite – schnell erklären wie eine Kryptowährung funktioniert, ohne dass daraus ein Schweizer Spielkonto folgt.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — bitcoin cash casino vergleich
Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an.

Der Knick kommt beim Zahlungsmittel. Im Schweizer Geldspielgesetz (BGS), seit dem 1. Januar 2019 in Kraft, darf nur eine landbasierte Schweizer Spielbank mit eidgenössischer Konzession einen Online-Ableger betreiben. Aufsichtsbehörde ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK). Aktuell gibt es zehn solcher Online-Konzessionen – jeder Online-Ableger gehört zu einem terrestrischen Casino. Diese zehn Häuser nehmen Bitcoin Cash nicht entgegen: Sie akzeptieren Franken, Schweizer Bank- und Postkonten, TWINT, PostFinance, Visa, Mastercard, Apple Pay, paysafecard. Wer nach «BCH akzeptieren» sucht, findet diese zehn nicht.

Die Begründung liegt nicht in einer einzelnen Verbotsnorm, sondern im Aufbau des Marktes: konzessionierte Anbieter unterliegen einer vollständigen Identitätsprüfung, einer Sozialkonzept-Pflicht und einer Auszahlungspflicht ausschliesslich auf das eigene Schweizer Bank- oder Postkonto – eine Bedingung, die Krypto-Auszahlungen technisch ausschliesst. Wer als Schweizer Spieler BCH einzahlen will, muss den Markt verlassen. Damit ist er nicht strafbar – die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht verfolgt werden –, aber er spielt ohne jeden Schweizer Schutz und riskiert, dass sein Anbieter auf die Sperrliste gesetzt und DNS-seitig blockiert wird.

Der Vergleich, der auf einer Schweizer Seite Sinn ergibt, ist deshalb dreiteilig: Was bieten die zehn lizenzierten Häuser überhaupt (Zahlungen, Limits, Spieltempo), welche Werbe- und Bonusregeln gelten dort, und was verliert ein Spieler, wenn er auf einen ausländischen BCH-Anbieter ausweicht. Dieser Aufbau prägt die Reihenfolge der nachfolgenden Abschnitte.

Blockchain und Anonymität: was Bitcoin Cash verspricht, was das Schweizer Recht hält

Auf dem Papier ist Bitcoin Cash pseudonym: Adressen sind nicht namentlich registriert, Transaktionen liegen öffentlich auf der Chain, aber die Zuordnung zu einer Person erfordert eine KYC-Brücke – typischerweise die Börse, über die BCH in Franken getauscht wurde. Wer BCH aus einer nicht-KYC-Quelle hält, kann diese Brücke umgehen. Genau diese Eigenschaft befeuert Suchanfragen nach «anonymen Bitcoin Cash Casinos mit Sofortauszahlung».

Das Schweizer Recht kennt diese Kategorie nicht. Konzessionierte Online-Casinos müssen jeden Spieler vor der ersten Auszahlung identifizieren – die Auszahlung selbst erfolgt ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. «Anonym» im Sinne von «ohne KYC» ist auf einem ESBK-lizenzierten Anbieter schlicht nicht spielbar. Die einzige Konstante, unter der ein Spieler auf einer Schweizer Plattform anonym bleibt, ist die gegenüber dem Anbieter selbst – und dieser Anbieter identifiziert ihn vollständig.

Wer die Anonymität trotzdem sucht, findet sie nur ausserhalb des Konzessionsmarktes. Genau dort beginnen die Probleme, die später unter «Rechtslage und Konzessionierung» im Detail stehen: ausländische Anbieter stehen auf der Sperrliste, sind DNS-blockiert, Spieler haben keine Schweizer Schutzmechanismen, Gewinne sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig, und die Spielsperre gilt dort nicht. Die Pseudonymität der Blockchain schützt die Zahlung, nicht aber den Spieler vor den Folgen eines unlizenzierten Angebots.

Wer BCH als Wertaufbewahrung nutzt und nur gelegentlich spielt, hat eine ehrliche Rechnung vor sich: das eine ist die Börse, an der er BCH hält; das andere ist die Spielplattform. Beide Welten verlangen KYC, sobald Franken ins Spiel kommen. Die Blockchain hilft beim schnellen Transfer zwischen Wallet und Anbieter – sie hilft nicht dabei, in der Schweiz legal zu spielen.

Zahlungsabwicklung und Auszahlungstempo: Franken, TWINT, Banküberweisung – nicht BCH

Die Auszahlungsgeschwindigkeit, die ein Spieler von einem BCH-Anbieter gewohnt ist – «Sofortauszahlung in Minuten» –, ist auf den zehn Schweizer Online-Casinos strukturell anders. Die langsamste Variante ist die Banküberweisung auf das eigene Konto im Spielraum: Jackpots.bis dort dauert sie 1 bis 2 Werktage. Die schnellsten sind TWINT (sofortige Gutschrift nach Bestätigung in der App) sowie Kreditkarten-Rückbuchungen. Apple Pay, paysafecard, PostFinance, Skrill und Neteller ergänzen das Bild; sie sind Einzahlungs- und teils Auszahlungswege, aber niemals Krypto.

Die Mindesteinzahlungen liegen in den meisten Häusern bei CHF 10.–, der Mindestauszahlungsbetrag ebenfalls – bei Pasino.ch etwa nur CHF 1, bei Mycasino.ch CHF 10. Bei 7melons liegt die Obergrenze für PostFinance bei CHF 100’000. Schweizer Spieler, die in Franken einzahlen, finden hier ein einheitliches Bild: kleine Mindestbeträge, keine Zusatzgebühren bei TWINT und paysafecard, Auszahlung ausschliesslich aufs eigene Schweizer Bank- oder Postkonto.

Wer aus dieser Welt eine Sofortauszahlung in BCH erwartet, sucht am falschen Ort. Der Schweizer Markt löst «schnelle Auszahlung» über TWINT und Karten, nicht über Blockchain-Bestätigungen. Wer den Vergleich «nach Auszahlungsgeschwindigkeit» anstellt, vergleicht innerhalb dieses Franken-Universums – und genau diesen Vergleich liefert die Tabelle im Abschnitt «Vergleich der zehn konzessionierten Online-Casinos».

Boni und Freespins: was die Lizenz erlaubt, was die Werbung verbietet

Art. 74 des Geldspielgesetzes verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, das gezielte Ansprechen Minderjähriger oder gesperrigerter Personen sowie Werbung für unbewickelte Spiele. Eine numerische Bonusobergrenze enthält das Gesetz nicht – was den konzessionierten Anbietern innerhalb dieser Werberegeln Spielraum lässt. Die Angebote, die tatsächlich auf den Schweizer Plattformen laufen, sind im Vergleich zum internationalen Markt eher zurückhaltend: Willkommenspakete über mehrere Einzahlungen, eine begrenzte Zahl von Freespins, gelegentlich Turnierformate.

Beispielhaft: Jackpots.bis dort offeriert auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu CHF 2’200.– sowie 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.– verdoppelt wird. Das ist ein typisches Willkommenspaket im Schweizer Markt: nicht spektakulär, aber klar strukturiert. Die zweite, dritte und vierte Einzahlung sind kleiner gestaffelt; die Freespins sind auf ausgewählte Slots gebunden. Wer den «besten Bitcoin Cash Casino Bonus ohne Einzahlung» sucht, sucht ihn auf diesen Plattformen vergebens – kein Schweizer Anbieter wirbt mit einem No-Deposit-Bonus, weil dies mit dem Sozialkonzept und der Pflicht zur Identifizierung kollidiert.

Die kritische Grösse bei jedem Bonus ist die Umsatzanforderung – der Faktor, mit dem der Bonusbetrag durchgespielt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich wird. Wie viele Drehs ein Spieler dafür braucht, lässt sich für einen konkreten Anbieter nur dann quantitativ angeben, wenn sowohl der Bonusbetrag als auch der Multiplikator und der Einsatz pro Dreh vorliegen. Der Willkommensbonus von Jackpots.ch ist mit CHF 700.– bei 100 % auf die erste Einzahlung quantifizierbar; die konkrete Umsatzbedingung veröffentlicht der Anbieter in seinen Bonusbedingungen und wird hier nicht eigenständig abgeleitet. Was sich qualitativ sagen lässt: Schweizer Anbieter arbeiten mit moderaten Multiplikatoren, einer klaren Frist zur Erfüllung und einer Spielgewichtung, die Slots voll, Tischspiele typischerweise reduziert zählt.

Für einen Spieler, der den Bonus wirklich «durchspielen» will, ergibt sich daraus ein einfaches Bild: Setzt er konsequent auf einen Slot, dreht die vom Anbieter gewichteten Spins, hält er die Frist ein, ist die Erfüllung der Bedingung eine Frage des Spieltempos, nicht des Glücks. Wer dagegen zwischen Slots und Tischspielen springt, riskiert, dass ein Teil seines Einsatzes nicht angerechnet wird – und damit am Ende den Bonus nicht ausgezahlt bekommt. Die ehrliche Lektüre der Bonusbedingungen ist deshalb Pflicht, nicht Kür.

Mobile und App: das konzessionierte Casino passt in jede Hosentasche

Die zehn Online-Casinos sind alle als Web-Apps gebaut, die im mobilen Browser laufen. Eine native Casino-App, die man im Apple App Store oder bei Google Play herunterlädt, sucht man im Schweizer Markt vergebens – die ESBK schreibt keine eigene App vor, und die Anbieter setzen auf responsive Webseiten, die auf Smartphone und Tablet identisch funktionieren. Wer «BCH Casino App» oder «mobiles BCH Casino» sucht, ist konzeptuell auf dem falschen Dampfer: BCH-Wallets gibt es als App, das Spielcasino nicht.

Was das mobilen Spielen im konzessionierten Markt ausmacht, ist die nahtlose Anbindung an TWINT und Apple Pay. Einzahlung per TWINT wird in der App bestätigt, das Spielguthaben erscheint sofort, das Spiel selbst läuft im Vollbildmodus. Wer mit dem Smartphone spielt, hat funktional keinen Nachteil gegenüber dem Desktop – das gilt sowohl für Slots und Tischspiele als auch für das Live-Casino, bei dem die Streams für mobile Datenraten optimiert sind.

Die einzige konkrete Einschränkung ist administrativ: die Identitätsprüfung erfolgt bei der Kontoeröffnung und wird auf dem Smartphone nicht abgekürzt. Wer das Konto auf dem Desktop eröffnet hat, kann auf dem Mobiltelefon sofort einzahlen – und umgekehrt. Für Spieler, die unterwegs spielen wollen, ist das die zentrale Antwort: ja, alle zehn Häuser sind mobil voll spielbar, aber sie spielen in Franken, nicht in BCH.

Spielauswahl: Slots, Blackjack, Roulette, Live-Tische – ohne Krypto-Bias

Die Spielkataloge der zehn konzessionierten Anbieter ähneln sich strukturell, weil alle auf den gleichen internationalen Provider-Stacks aufbauen. Slots dominieren – von klassischen Spielen wie Book of Ra über moderne Megaways-Titel bis zu progressiven Jackpots. Blackjack, Roulette und Baccarat sind als RNG-Versionen durchgängig verfügbar; das Live-Casino bietet alle drei plus Game Shows. Poker ist in Form von Casino Hold’em und Caribbean Stud präsent, weniger als eigene Poker-Plattform.

Die spezifischen BCH-Slots, die manche ausländische Anbieter als Marketing-Feature pflegen – «BCH Blackjack», «BCH Roulette», «BCH Live» –, sind auf den konzessionierten Schweizer Plattformen nicht als eigene Spielkategorie geführt. Ein Slot nimmt keine Rücksicht darauf, mit welcher Währung er gespielt wird; der Hausvorteil ist in Franken genau gleich wie in BCH, sobald das Spielguthaben in Franken geführt wird. Wer «BCH Slots», «BCH Blackjack» oder «BCH Live Casino» sucht, sucht eine Eigenschaft der Zahlungsabwicklung, nicht des Spiels.

Die entscheidende Variable auf der Spielauswahl-Seite ist für den Schweizer Spieler die Auszahlungsquote (RTP) – und die wird vom Provider bestimmt, nicht vom Casino. Für einzelne Titel sind RTPs in den Spielausgaben direkt ausgewiesen; ein pauschaler Vergleich von RTP-Mittelwerten über die zehn Anbieter ist nicht möglich, weil die Kataloge sich unterscheiden und der Mittelwert nichts darüber sagt, welche Titel ein Spieler tatsächlich spielt. Wer RTP vergleichen will, vergleicht Titel für Titel.

Vergleich der zehn konzessionierten Online-Casinos

Die folgende Tabelle ordnet die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos nach den vier grundlegenden Eigenschaften, die ein Schweizer Spieler bei der Auswahl prüft: Wer betreibt das Casino hinter der Online-Plattform, seit wann ist die Online-Plattform live, und ob das Casino Bitcoin Cash als Zahlungsmittel nennt. Die Spalte «Bitcoin Cash als Zahlungsmittel» ist die zentrale: sie zeigt, was die Suche nach «BCH Casinos in der Schweiz» tatsächlich ergibt – nämlich nichts auf der Angebotsseite.

Online-Casino Landbasierte Spielbank im Hintergrund Online seit Bitcoin Cash als Zahlungsmittel
Swiss Casinos (Swisscasinos.ch) Casino Pfäffikon 02.09.2019 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
Swiss4Win (Swiss4win.ch) Casino Lugano 01.03.2021 —
Casineo (Casineo.ch) Casino Locarno 17.03.2026 —
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 —
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 —
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 —
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 —
StarVegas (Starvegas.ch) Casino Interlaken 24.02.2020 —
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019 —

Die Tabelle zeigt das Muster klar: jeder Online-Ableger gehört zu einem terrestrischen Casino, jeder hat ein konkretes Online-Startdatum aus der ESBK-Liste, und kein einziger nennt Bitcoin Cash als Zahlungsmittel. Das ist kein Zufall und keine Lücke der Recherche – es ist die Folge der Pflicht, Auszahlungen ausschliesslich auf das eigene Schweizer Bank- oder Postkonto vorzunehmen.

Wer aus dieser Tabelle eine Wahl ableiten will, vergleicht innerhalb der Franken-Welt: Online-Start, Zahlungswege (TWINT, Apple Pay, PostFinance, Kreditkarte, paysafecard), Mindestbeträge (in der Regel CHF 10.–), Bonusstruktur und Spielkatalog. Für eine BCH-spezifische Auswahl gibt es auf der Schweizer Seite des Marktes schlicht keine Spalte.

Überblick: die zehn ESBK-lizenzierten Häuser im Porträt

Jeder der zehn Online-Ableger trägt die Handschrift seines terrestrischen Mutterhauses – vom Spielkatalog über die Aktionen bis zur Optik. Die folgende Übersicht geht jedes Haus einzeln durch und schliesst mit einem eigenen Urteil, für wen es sich eignet. Was die zehn gemeinsam haben, steht oben; was sie unterscheidet, steht hier.

Swiss Casinos (Swisscasinos.ch)

Hinter dem Online-Ableger steht das Casino Pfäffikon; die Online-Konzession wurde am 2. September 2019 erteilt. Swiss Casinos akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung – eine breite Palette, die alle relevanten Franken-Zahlungswege abdeckt. Bitcoin Cash gehört hier nicht zum Portfolio. Der Mindestbetrag folgt dem Marktstandard. Dieses Casino spricht vor allem Spieler an, die eine breite Palette an Kartenzahlungen schätzen, insbesondere Diners Club oder Discover, da diese Karten bei anderen Anbietern selten akzeptiert werden.

7melons

7melons ist der Online-Ableger des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 live. Akzeptiert werden TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.–, bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.–. BCH-Einzahlungen sind technisch nicht möglich. Dieses Portal ist besonders für Spieler interessant, die grosse Summen via PostFinance einzahlen möchten, da hier die Obergrenze mit CHF 100’000 deutlich höher liegt als bei der Konkurrenz.

Swiss4Win (Swiss4win.ch)

Swiss4Win gehört zum Casino Lugano und ist seit dem 1. März 2021 online. Die Plattform wirbt explizit mit TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.– ohne Zusatzgebühren; die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Akzeptiert werden daneben die üblichen Kreditkarten, PostFinance und weitere Schweizer Zahlungswege. Krypto-Zahlungen sind nicht vorgesehen. Das Angebot richtet sich an TWINT-Nutzer, die Wert auf eine sofortige Gutschrift ohne zusätzliche Transaktionsgebühren legen.

Casineo (Casineo.ch)

Casineo ist der Online-Ableger des Casino Locarno und erst seit dem 17. März 2026 live – der jüngste der zehn. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Einzahlungsmethoden einheitlich CHF 10.–; angeboten werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Kryptowährungen sind kein Teil des Zahlungsangebots. Casineo ist eine Option für Spieler, die gerne neue Plattformen testen und die einheitliche Mindesteinzahlung von CHF 10 schätzen; man sollte jedoch berücksichtigen, dass der Anbieter erst seit kurzem am Markt aktiv ist.

Jackpots.ch

Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden und ist seit dem 5. Juli 2019 online – damit eines der ältesten Häuser im Markt. Akzeptiert werden TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, die Verarbeitung erfolgt sofort. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage. Das Willkommenspaket umfasst bis zu CHF 2’200.– und 200 Freespins auf vier Einzahlungen, die erste Einzahlung wird zu 100 % bis CHF 700.– verdoppelt. Eine Einzahlung mit Krypto ist ausgeschlossen. Jackpots.ch empfiehlt sich für Spieler, die auf ein etabliertes Haus mit umfangreichem Willkommensbonus vertrauen; bei Banküberweisungen sollte man jedoch etwas Geduld bei der Auszahlung einplanen, sofern TWINT nicht als Alternative dient.

Pasino.ch

Pasino.ch ist der Online-Ableger des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 live. Akzeptiert werden Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen – die breiteste Wallet-Abdeckung im Schweizer Markt. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–, der Mindestauszahlungsbetrag CHF 0.01. BCH wird nicht als Zahlungsmittel unterstützt. Das Casino ist ideal für Nutzer von E-Wallets wie Skrill oder Neteller, zumal die extrem niedrige Auszahlungsschwelle von CHF 0.01 besonders bei kleinen Restguthaben von Vorteil ist.

Admiral.ch

Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit dem 16. Juli 2025 live – neben Casineo einer der jüngsten Anbieter. Akzeptiert werden Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint, sowohl für Ein- als auch für Auszahlungen. Die Zahlung per Kryptowährung ist hier nicht möglich. Admiral.ch ist eine gute Wahl für Spieler, die Skrill oder Neteller bevorzugen, da diese E-Wallets hier sowohl für Ein- als auch für Auszahlungen zur Verfügung stehen – eine Flexibilität, die nicht alle Konkurrenten bieten.

Casino777.ch

Casino777.ch ist der Online-Ableger des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 online. Akzeptiert werden Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung; auf Einzahlungen erhebt Casino777.ch keine Gebühren. Zahlungen in Bitcoin Cash sind nicht möglich. Casino777.ch punktet vor allem bei Nutzern der PostFinance Card, da Einzahlungen hier in der Regel ohne zusätzliche Gebühren abgewickelt werden.

StarVegas (Starvegas.ch)

StarVegas gehört zum Casino Interlaken und ist seit dem 24. Februar 2020 live. Akzeptiert werden VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–. BCH wird hier nicht akzeptiert. StarVegas ist für Spieler attraktiv, die nach flexiblen Zahlungsmethoden suchen, einschliesslich der Option, Aircash Abon als Prepaid-Wertkarte einzusetzen.

Mycasino.ch

Mycasino.ch ist der Online-Ableger des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online. Der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei CHF 10.–; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden – eine kundenfreundliche Regelung für kleine Restbeträge. Akzeptiert werden die gängigen Schweizer Zahlungswege. Zahlungen mittels Krypto-Assets sind ausgeschlossen. Mycasino.ch ist durch die kundenfreundliche Regelung bei kleinen Auszahlungen die erste Wahl, wenn man Restguthaben unkompliziert und ohne die übliche CHF-10-Hürde auszahlen lassen möchte.

Rechtslage und Konzessionierung: warum es nur zehn Häuser gibt

Das Geldspielgesetz (BGS) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft und definiert die Spielbanken-Konzession als Bundesrecht. Aufsichtsbehörde ist die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission); Lotterien und Sportwetten fallen in die Zuständigkeit von Gespa (vormals Comlot). Eine eigenständige Online-Konzession gibt es nicht. Wer ein Online-Casino betreiben will, muss eine landbasierte Spielbank mit eidgenössischer Konzession sein und die Online-Spielbank als Erweiterung dieser Konzession betreiben. Das ist der einzige zulässige Weg.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — bitcoin cash casino vergleich
Bei Casineo beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-.

Was auf diesem Weg herauskommt, sind zehn Online-Casinos, jedes mit einer eigenen Erweiterung der mütterlichen Konzession. Die ESBK führt diese Liste mit Datum der Online-Erlaubnis; die zehn oben sind die aktuelle Liste. Ein ausländisches Online-Casino kann in der Schweiz nicht lizenziert werden – die Konzession ist an einen Schweizer Standort gebunden. Wer ein Online-Casino ohne diese Konzession Schweizer Spielern anbietet, macht sich strafbar; die ESBK stellt klar, dass die Spieler nicht verfolgt werden, dass diese aber ohne Schweizer Schutz spielen und auf eigenes Risiko handeln.

Die Konsequenz: Anbieter ohne Schweizer Konzession landen auf der nationalen Sperrliste und werden DNS-seitig blockiert (Art. 86 BGS). Wer einen VPN-Dienst nutzt, kann die Blockade umgehen – aber das nimmt dem Spiel weder die Strafbarkeit des Anbieters noch die fehlende Schutzwirkung für den Spieler. Die Spielsperre gilt dort nicht, die Auszahlung erfolgt an beliebige Konten, und im Streitfall gibt es keine Schweizer Beschwerdestelle.

Werbung für unbewilligte Spiele ist nach Art. 74 BGS verboten. Wer in der Schweiz für ein ausländisches Online-Casino wirbt – als Affiliate, Influencer oder in Print –, bewegt sich rechtlich auf dünnem Eis. Schweizer Spieler, die nach einem «BCH-Casino» suchen, treffen im Suchergebnis auf solche ausländischen Angebote; die seriöse Antwort ist: die Sperrliste existiert genau aus diesem Grund.

Spielerschutz, Sozialkonzept und Spielsperre: das Pflichtenheft der lizenzierten Anbieter

Jedes konzessionierte Online-Casino in der Schweiz betreibt ein Sozialkonzept. Es umfasst die Früherkennung problematischen Spielverhaltens, die Information über Gewinnwahrscheinlichkeiten, die Pflicht zur Identifizierung jedes Spielers sowie die Möglichkeit, sich selbst zu sperren. Die Spielsperre gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbankenspiele – landbasiert wie online – und seit dem 7. Januar 2025 auch für das Fürstentum Liechtenstein. Wer bei Jackpots.ch eine Sperre beantragt, sperrt sich konsequent über alle zehn Schweizer Online-Casinos hinweg.

Die Spielsperre ist nicht aufgehoben, sobald man sie ausgesprochen hat. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund der Sperre nicht mehr besteht. Das ist hart, aber genau der Punkt: die Sperre ist keine Bequemlichkeitsfunktion, sondern ein Schutzmechanismus, der das Rückfallen in problematisches Spielen verhindern soll.

Spieler mit hohen Einsätzen oder häufiger Spielaktivität müssen einen Nachweis ihrer finanziellen Verhältnisse erbringen. Fehlt der Nachweis oder sind die Verhältnisse unzureichend, wird die Person gesperrt. Das ist die direkte Antwort auf die Frage, wie der Anbieter «problematisches» von «normalem» Spielen trennt: nicht durch eine fixe Einsatzobergrenze, sondern durch eine individuelle Prüfung.

Die Limits, die ein Spieler selbst setzen kann – Einzahlungslimit, Verlustlimit, Sitzungslimit –, sind die andere Säule. Diese Selbstlimits sind nicht standardisiert; sie werden vom Anbieter im Rahmen seines Sozialkonzepts angeboten. Wer ein Verlustlimit von CHF 500.– pro Monat setzt, wird vom System daran gehindert, dieses zu überschreiten; eine Reduktion tritt sofort in Kraft, eine Erhöhung typischerweise erst nach einer Schutzfrist von 24 oder mehr Stunden.

Was bei ausländischen BCH-Casinos fehlt, ist genau dieses Pflichtenheft. Keine Sozialkonzepte, keine ESBK-Aufsicht, keine Spielsperre, keine Schweizer Beschwerdestelle. Ein Spieler, der dort in Bitcoin Cash einzahlt, hat die Geschwindigkeit der Blockchain, aber nicht den Schutz des Schweizer Rechts. Für Spieler, die aus Neugier auf Krypto umsteigen, ist das oft nicht der erste Gedanke – aber es ist der wichtigste.

Steuerliche Behandlung: wann Gewinne steuerfrei sind

Gewinne aus Schweizer konzessionierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei (indexiert; für 2026 rund CHF 1,07 Mio.). Liegt der Gewinn darüber, fällt auf den übersteigenden Betrag die Verrechnungssteuer von 35 % an (Art. 24 lit. ibis DBG). Schweizer Spieler kassieren ihre Gewinne also in den allermeisten Fällen steuerfrei – aber die Obergrenze ist nicht unbegrenzt.

Gewinne aus ausländischen oder unbewilligten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Das gilt unabhängig davon, ob der Gewinn in Franken, in Bitcoin Cash oder in einer anderen Währung ausbezahlt wird. Wer bei einem ausländischen BCH-Anbieter spielt und gewinnt, muss diesen Gewinn in der Steuererklärung deklarieren – als Einkommen aus unbewilligtem Glücksspiel. Die Höhe spielt keine Rolle, die Besteuerung beginnt bei CHF 1.–.

Diese Trennung ist im Marketing vieler ausländischer Anbieter unsichtbar – «kein KYC, keine Steuer» ist eine Behauptung, die auf der Schweizer Seite schlicht falsch ist. Wer in der Schweiz wohnt und auf einer ausländischen Plattform spielt, hat gegenüber den Schweizer Steuerbehörden eine Offenlegungspflicht, die unabhängig von der Auszahlungswährung gilt.

Häufig gestellte Fragen

Ist «Bitcoin Cash BCH Casino Vergleich Schweiz» in der Schweiz legal?

Wer bei einem ESBK-konzessionierten Online-Casino spielt, spielt legal – aber keines dieser zehn Häuser akzeptiert Bitcoin Cash. Ausländische BCH-Casinos sind in der Schweiz nicht bewilligt; die Anbieter machen sich strafbar, die Spieler spielen ohne Schweizer Schutz. «Legal» bedeutet hier: Schweizer Plattform, Franken, vollständige Identifizierung.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Die ESBK führt eine öffentliche Liste der bewilligten Online-Spielbanken mit Datum der Online-Erlaubnis. Die zehn dort genannten Häuser sind die einzigen legalen Anbieter; jedes davon trägt den Namen seines terrestrischen Mutterhauses als erkennbares Merkmal. Wer auf einer Plattform spielt, die nicht in dieser Liste steht, spielt ohne Schweizer Konzession.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbankenspiele und seit Januar 2025 auch für Liechtenstein. Sie wird beim Anbieter beantragt, gilt sofort und gilt über alle zehn Anbieter hinweg. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten und nur bei Wegfall des Sperrmediums aufgehoben werden.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis rund CHF 1,07 Mio. (indexiert für 2026) steuerfrei; darüber fällt 35 % Verrechnungssteuer auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus ausländischen oder unbewilligten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung deklariert werden.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Anbieter ohne Schweizer Konzession werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und DNS-seitig blockiert. Spieler, die über einen VPN-Dienst darauf zugreifen, spielen weiterhin ohne Schweizer Schutz, ohne Spielsperre und ohne Schweizer Beschwerdestelle. Die Sperrliste wird von der ESBK geführt und regelmässig aktualisiert.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Konzessionierte Schweizer Online-Casinos akzeptieren Franken-Einzahlungen über TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard, teilweise Diners/Discover), Apple Pay, paysafecard, Banküberweisung, teils Skrill und Neteller. Bitcoin Cash und andere Kryptowährungen sind im konzessionierten Markt nicht verfügbar; Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf das eigene Schweizer Bank- oder Postkonto.

Verfasst vom Team von „Casino Slots Check”.

BNB-Casino Vergleich Schweiz 2026 – zehn lizenzierte Anbieter im Test
BNB-Casino Vergleich Schweiz 2026 – zehn lizenzierte Anbieter im Test

BNB-Casino Vergleich Schweiz 2026: zehn ESBK-lizenzierte Online-Casinos, ihre Zahlungswege, Spielschutz-Regeln und Bonusbedingungen kompakt geprüft.