Aviator im Schweizer Online-Casino 2026: Was die zehn Konzessionierten wirklich anbieten
1 Oktober 2026 · Datenstand auf Basis der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken vom 17. März 2026.

Wer in der Schweiz nach «Aviator Online Casino» sucht, stösst unweigerlich auf eine sehr kurze, sehr klare Liste. Das Geldspielgesetz lässt nur zehn Anbieter zu — jeder davon ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Schweizer Spielbankens mit eidgenössischer Konzession. Wer dort spielt, spielt unter Schweizer Aufsicht, mit Sozialkonzept, mit Spielsperre und in Franken. Wer woanders spielt, spielt auf einer Seite, die der Bund aktiv sperrt.
Die kurze Form: Aviator selbst ist ein Mini-Spiel des Anbieters Spribe, seit Januar 2019 live, mit einem RTP von 97 Prozent und ohne Bezug zu einem Schweizer Konzessionär — die Verbindung zur Schweiz läuft ausschliesslich über die Plattform, die es anbietet. Keines der zehn ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casinos führt in seinem aktuellen Spielkatalog einen von Spribe als «Aviator» gekennzeichneten Titel. Was die Lizenzierten anbieten, ist ein vollständiger Schweizer Spielbanken-Betrieb mit Jackpots, Live-Tischen und Slots, und die Antwort auf die Frage «Wer hat Aviator?» lautet Stand 2026: unter den zehn Konzessionären niemand.
In diesem Artikel erfahren Sie alles über das Spiel selbst, seine Funktionsweise und seine Rolle im Schweizer Markt. Zudem beleuchten wir die Rechtslage, den Spielerschutz, den mobilen Zugang und die zehn konzessionierten Schweizer Online-Casinos im Detail, inklusive ihrer individuellen Zahlungsmethoden.
Inhaltsverzeichnis
- Grundprinzip von Aviator: Ein Multiplikator, ein Knopf, ein Zeitfenster
- Rechtslage in der Schweiz: Zehn Lizenzen, keine andere Option
- Spielerschutz: Sozialkonzept, Spielsperre und die Pflicht zur Identitätsprüfung
- Mobilversion, App und Touchscreen: Wie Aviator auf dem Telefon funktioniert
- Spielauswahl und Spielkatalog: Was die zehn lizenzierten Häuser tatsächlich führen
- Rangliste der zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos
- Admiral.ch — der jüngste der Konzessionäre
- Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) — Pfäffikon unter eigenem Namen
- Jackpots.ch — Grand Casino Baden online
- Pasino.ch — Casino Meyrin online
- StarVegas (Starvegas.ch) — Casino Interlaken online
- 7melons — Grand Casino Bern online
- Casineo (Casineo.ch) — der zweite Neueinland-Online-Konzessionär
- Casino777.ch — Casino Davos online
- Mycasino.ch — Grand Casino Luzern online
- Swiss4Win (Swiss4win.ch) — Casino Lugano online
- Vergleich der Zahlungsmethoden: Welche Schweizer Schiene fehlt wo
- Einsatzbandbreite und Bonus-Kosten: Was eine Aktion rechnerisch bedeutet
- Besteuerung: Gewinne aus Schweizer Lizenzen und Gewinne aus dem Ausland
- Aviator im Schweizer Kontext: Was bleibt nach dieser Übersicht
- Häufig gestellte Fragen
Grundprinzip von Aviator: Ein Multiplikator, ein Knopf, ein Zeitfenster
Aviator gehört zur Kategorie, die Spribe selbst als «Mini Game» führt — ein Format, das laut Spribe ursprünglich aus der Videospielbranche stammt und zunächst in Krypto-Casinos Verbreitung fand. Der Bildschirm zeigt eine Kurve, die mit Rundenbeginn zu steigen beginnt. Der Multiplikator wächst entlang dieser Kurve — 1,10-fach, 1,50-fach, 3,00-fach, manchmal weit darüber. Irgendwann stoppt die Kurve, das Flugzeug «fliegt weg», und wer bis dahin nicht ausbezahlt hat, verliert den Einsatz der laufenden Runde.

Das ist das ganze Spiel. Es gibt keine Walzen, keine Gewinnlinien, keine Bonusrunde im klassischen Sinn. Eine Runde beginnt, der Spieler setzt einen Betrag, die Kurve startet, der Spieler entscheidet proaktiv, ob er vor dem Absturz auscashen will. Die Entscheidung ist die einzige Variable. Wer zu früh aussteigt, verschenkt Gewinn. Wer zu lange wartet, verliert den Einsatz.
Spribe hat das Format mit einer Reihe sozialer Schichten ergänzt. Eine Live-Bets-Anzeige zeigt, welche Einsätze andere Spieler in derselben Runde platziert haben und welche Multiplikatoren sie mitgenommen haben. Eine Live-Statistik führt Bestenlisten der grössten Gewinne — täglich, monatlich, insgesamt. Ein In-Game-Chat ist Teil der Benutzeroberfläche. Diese Elemente sind nicht kosmetisch: Sie geben dem Spiel eine öffentliche Komponente, die klassische Spielautomaten nicht haben, und sie sind der Grund, warum sich Aviator in Stream-Settings und auf Social-Media-Plattformen visuell schnell verbreitet hat.
Das «Rain»-Feature verteilt nach Spribes Angabe zufällig Freiwetten direkt im Chat, eine Mechanik, die in klassischen Spielbanken-Spielen nicht existiert. Hinzu kommen reguläre Freiwetten-Aktionen für Neukunden und Bestandskunden. Beide Werkzeuge sind Promo-Instrumente des Anbieters Spribe; was davon auf einer konkreten Plattform ankommt, hängt vom jeweiligen Betreiber ab.
Das technische Rückgrat läuft laut Spribe auf Amazon Web Services. Das ist bei einem Spiel, das auf Echtzeit-Multiplikatoren und Live-Statistiken setzt, eine architektonische Entscheidung — Latenz, Skalierung bei Lastspitzen und die Synchronisation der Einsätze zwischen Spielern hängen direkt daran. Wer in einem Land mit strenger Aufsicht spielt, bekommt diese Architektur in der Regel nicht zu sehen; wer in einer weniger regulierten Umgebung spielt, kann sie über Aussetzer, Latenz oder eine vom Anbieter veröffentlichte SLA indirekt mitbekommen.
Die mathematische Seite: Spribe gibt den RTP von Aviator mit 97 Prozent an. Das heisst, dass über sehr viele Spiele 3 Prozent des insgesamt gesetzten Geldes im Haus verbleibt. Bei einem RTP von 97 Prozent und einem 1,50-fachen Multiplikator entspricht die Wahrscheinlichkeit, diesen Multiplikator zu erreichen, ungefähr 64,7 Prozent (97 ÷ 150). Bei einem 5-fachen Multiplikator sinkt sie auf etwa 19,4 Prozent. Bei einem 50-fachen Multiplikator liegt sie bei knapp 1,9 Prozent. Das ist die Rechnung, die hinter dem «ein bisschen länger warten» steht, und die in derselben Sekunde ihre Anwendung findet, in der die Kurve stoppt.
Spribe wurde im August 2018 gegründet; Managing Partner ist David Natroshvili. Im September 2018 ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Adjarabet ein, nach eigenen Angaben damals das grösste georgische Online-Casino. Diese Station erklärt die Verbreitung über den Krypto-Casino-Markt in einer Phase, in der die meisten traditionellen Aufsichtsbehörden das Format noch nicht eingeordnet hatten.
Bei den Lizenzen führt Spribe eine Malta Gaming Authority-Lizenz (B2B Critical Gaming Supply & Gaming Service License, Nr. RN/189/2020, ausgestellt Dezember 2020) und eine Lizenz der britischen Gambling Commission (Nr. 000-057302-R-333085-001), die auf der Unternehmensseite als «SUSPENDED» ausgewiesen ist. Weitere Zertifikate und Lizenzen listet Spribe unter anderem aus Gibraltar, Rumänien (Class 2, Nr. 785/24.04.2020), Kroatien, Italien, Bulgarien, Serbien, Kolumbien, Schweden, Südafrika, Griechenland, Lettland, Litauen, den Niederlanden, der Schweiz (Gespa) und Ontario. Eine ESBK-Konzession für die Schweiz als Spielbank-Anbieter ist darin nicht enthalten — und kann es nach dem aktuellen Recht auch nicht sein, weil Spribe kein landbasiertes Spielbank-Spiel in der Schweiz betreibt.
Rechtslage in der Schweiz: Zehn Lizenzen, keine andere Option
Die Rechtslage für Online-Geldspiele in der Schweiz ist seit dem 1. Januar 2019 durch das Geldspielgesetz (BGS) abschliessend geregelt. Es gibt keinen offenen Markt und keine zweite Schiene. Wer in der Schweiz Online-Geldspiele anbieten will, braucht eine eidgenössische Konzession, und diese Konzession bekommt nur, wer bereits eine landbasierte Spielbank-Konzession besitzt. Eine reine Online-Lizenz sieht das Gesetz nicht vor.

Aufsicht über die Online-Spielbanken nimmt die ESBK — die Eidgenössische Spielbankenkommission. Für Lotterien und Sportwetten ist Gespa zuständig, die aus dem früheren Comlot hervorgegangen ist. Beide Behörden fallen in den Zuständigkeitsbereich des Bundes, handeln aber jeweils nur innerhalb ihres Segments. Die Tatsache, dass ein Anbieter eine Gespa-Bewilligung hat, deckt nicht den Betrieb einer Online-Spielbank ab, und umgekehrt.
Was das für Online-Casinos bedeutet: Jedes Online-Casino in der Schweiz ist die digitale Verlängerung einer landbasierten Spielbank. Die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken vom 17. März 2026 enthält zehn Namen. Jeder Name gehört zu einem Haus, das in der Schweiz auch eine physische Spielbank betreibt:
- Admiral.ch — Verlängerung der landbasierten Casino Mendrisio, online seit 16.07.2025.
- Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) — Verlängerung der landbasierten Casino Pfäffikon, online seit 02.09.2019.
- Jackpots.ch — Verlängerung der landbasierten Grand Casino Baden, online seit 05.07.2019.
- Pasino.ch — Verlängerung der landbasierten Casino Meyrin, online seit 16.11.2020.
- StarVegas (Starvegas.ch) — Verlängerung der landbasierten Casino Interlaken, online seit 24.02.2020.
- 7melons — Verlängerung der landbasierten Grand Casino Bern, online seit 15.09.2020.
- Casineo (Casineo.ch) — Verlängerung der landbasierten Casino Locarno, online seit 17.03.2026.
- Casino777.ch — Verlängerung der landbasierten Casino Davos, online seit 09.09.2019.
- Mycasino.ch — Verlängerung der landbasierten Grand Casino Luzern, online seit 22.08.2019.
- Swiss4Win (Swiss4win.ch) — Verlängerung der landbasierten Casino Lugano, online seit 01.03.2021.
Es gibt Stand 2026 exakt diese zehn. Eine ausländische Marke kann nicht ESBK-konzessioniert sein — die Konzession setzt den Betrieb einer landbasierten Schweizer Spielbank voraus. Wer einen Schweizer Anbieter mit «MGA» oder «Curacao» im Footer findet, hat einen Anbieter vor sich, der entweder gar nicht in der Schweiz spielen lässt oder es ohne Konzession tut.
Was passiert mit einer Seite, die keine Konzession hat? Das BGS räumt dem Bund die Möglichkeit ein, ausländische Angebote, die sich an Schweizer Residenten richten, auf die Sperrliste zu setzen und auf DNS-Ebene zu blocken. Anbieter, die ohne Schweizer Konzession Geldspiele an Schweizer Residenten vermitteln, machen sich nach dem Gesetz strafbar. Die ESBK stellt in dieser Konstellation klar, dass Spielerinnen und Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, dass sie aber ohne den Schutz des Schweizer Rechts spielen. Konkret heisst das: keine Schweizer Spielsperre, kein Schweizer Sozialkonzept, kein Schweizer Rechtsweg im Streitfall, keine Schweizer Aufsicht über die Spielmechanik, und im Gewinnfall eine andere steuerliche Behandlung. Eine ausländische Seite zu nutzen ist nicht verboten — aber jeder Schutz, den das Schweizer Recht bietet, endet an der Landesgrenze.
Was das Werberecht angeht, setzt Art. 74 BGS klare Leitplanken: Werbung für Geldspiele darf weder aufdringlich noch irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten. Eine numerische Bonus-Obergrenze sieht das Gesetz nicht vor; die Schranke liegt in der Aufsichtspraxis und in den sozialkonzeptlichen Vorgaben.
Spielerschutz: Sozialkonzept, Spielsperre und die Pflicht zur Identitätsprüfung
Das Schweizer Geldspielgesetz verlangt von jeder Spielbank ein Sozialkonzept — ein dokumentiertes, von der ESBK genehmigtes Massnahmenbündel gegen Spielsucht und gegen übermässiges Spielen. Das Sozialkonzept ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine Bewilligungs-Voraussetzung. Ohne genehmigtes Sozialkonzept gibt es keine Konzession.
In der Praxis zeigt sich das an mehreren konkreten Stellen:
Spieler-Limits. Jeder lizenzierte Anbieter bietet die Möglichkeit, eigene Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungs-Limits zu setzen. Diese Limits werden vom Spieler selbst gewählt, sie sind nicht statisch vorgegeben, und sie wirken sofort. Ein gesetzlicher Franken-Höchstbetrag für Einzahlungen existiert nicht.
Wirtschaftliche Verhältnisse. Die Swiss Casinos schreiben auf spielerschutz.swisscasinos.ch, dass von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, ein Nachweis der finanziellen Verhältnisse verlangt wird. Werden die Unterlagen nicht eingereicht oder sind die finanziellen Verhältnisse unzureichend, wird die Person gesperrt. Das ist die einzige im Fact-Bank enthaltene Aussage zu diesem Mechanismus, und sie gilt für das Haus Swiss Casinos — die anderen neun Anbieter haben eigene, in Sozialkonzept und AGB verankerte Verfahren.
Spielsperre. Eine Spielsperre ist die schärfste Stufe: Sie schliesst eine Person von allen konzessionierten Geldspielen in der Schweiz aus — Online-Spielbanken, landbasierte Spielbanken und grosse Lotterien. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt nach Angabe des Anbieters für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich die Sperre explizit auf Liechtenstein. Die Sperre ist freiwillig; sie wird auf Antrag der Person ausgesprochen und gilt schweizweit. Sie kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn ihr Grund nicht mehr besteht.
Identitätsprüfung. Anonyme Echtgeld-Spiele sind in der Schweiz nicht möglich. Jeder Anbieter ist verpflichtet, die Identität der Spielerin oder des Spielers vollständig zu prüfen, bevor eine Auszahlung erfolgen kann. Wer Aviator oder ein anderes Spiel um echtes Geld spielen will, gibt Ausweis, Adresse und bei höheren Einsätzen wirtschaftliche Nachweise preis. Das ist die notwendige Folge des Sozialkonzepts und der Geldspielaufsicht — und es ist der Hauptunterschied zu vielen ausländischen Angeboten, in denen ein Account mit E-Mail und Einzahlung genügt.
Was das für die Spielmechanik heisst: Ein Casino in der Schweiz kann einen Spieler nicht stillschweigend weiter spielen lassen, wenn die Limits greifen. Die Software setzt die Limits technisch durch. Eine Person, die sich selbst eine Einzahlungs-Obergrenze von CHF 200 pro Woche setzt, kann diese Grenze auf der Plattform nicht überschreiten, bis die Sperre abläuft oder aktiv aufgehoben wird. Das ist nicht abschaltbar.
Was es im Streitfall heisst: Beschwerden laufen über die ESBK oder die Schlichtungsstelle des jeweiligen Anbieters, mit dem Schweizer Rechtsweg als Letztinstanz. Wer auf einer gesperrten ausländischen Seite spielt, hat diese Hebel nicht.
Mobilversion, App und Touchscreen: Wie Aviator auf dem Telefon funktioniert
Aviator ist laut Spribe als Desktop-, Tablet- und Mobile-Spiel verfügbar. Da das Format im Kern eine Kurve und einen Cash-Out-Knopf ist, skaliert es gut auf kleine Bildschirme — die Interaktion ist eine Daumen-Bewegung, die Anzeige ist eine Zahl. Was bei Mini-Games oft ein Problem ist (zu kleine Targets, unleserliche Live-Statistiken auf Phone-Displays), ist hier vergleichsweise unkritisch, weil das Interface minimal ist.
Die Schweizer Anbieter betreiben ihre Plattformen durchgehend mobil. Eine native App ist bei den meisten lizenzierten Häusern nicht zwingend nötig; die Web-Plattformen laufen in modernen mobilen Browsern flüssig, mit identischer Spielauswahl und identischem Login. Bei einzelnen Anbietern existieren App-Versionen für iOS und Android, die im Store gelistet sind; das variiert von Haus zu Haus und ist keine Voraussetzung der Lizenz.
Was bei Aviator auf dem Telefon wichtig bleibt: Die Reaktionszeit. Wer auf den Cash-Out-Knopf drückt, drückt in Echtzeit auf eine laufende Runde. Eine Netz-Latenz von 200 Millisekunden verschiebt den Multiplikator, zu dem die Auszahlung erfolgt, nach unten — und bei einem 1,5-fachen Multiplikator kann dieser Versatz bereits entscheiden, ob die Auszahlung durchgeht oder ob die Runde vorher abstürzt. Spribe hostet das Spiel auf Amazon Web Services; die Latenz hängt in erster Linie vom Endgerät, vom Netz und von der Browser-Implementierung ab.
Der In-Game-Chat, den Spribe als Feature listet, ist auf einem Phone-Display unüblich prominent — er nimmt Platz weg, der auf Desktop für die Live-Bets-Anzeige reserviert ist. Für Spieler, die auf dem Telefon spielen, ist der Chat eher Beiwerk; für Spieler, die auf Social-Media-Streams schauen, ist er Teil der Inszenierung.
Spielauswahl und Spielkatalog: Was die zehn lizenzierten Häuser tatsächlich führen
Wer nach «Aviator Online Casino Schweiz» sucht, sucht in der Regel nach einer ganz bestimmten Plattform. Was die zehn ESBK-Konzessionäre gemeinsam haben, ist die Lizenz und der Franken-Standard. Was sie unterscheidet, ist der Spielkatalog — und hier wird die Antwort auf die Aviator-Frage unangenehm konkret.
Stand 2026 führt keiner der zehn Schweizer Konzessionäre einen von Spribe als «Aviator» gekennzeichneten Titel im offiziellen Spielportfolio. Spribe listet zwar eine Schweizer Gespa-Zertifizierung auf der Unternehmensseite; diese betrifft das Lotterie- und Wettsegment, nicht das Spielbank-Segment. Eine ESBK-Spielbank-Zulassung für Spribe als Spielanbieter für die Schweiz ist in der Lizenzliste nicht aufgeführt.
Das hat zwei Konsequenzen für jemanden, der Aviator spielen will. Die erste: Die Suche nach «Aviator Online Casino Schweiz» führt entweder zu einer der zehn lizenzierten Plattformen, wo das Spiel nicht im Katalog ist, oder zu einer nicht-konzessionierten Seite, wo das Spiel unter Umständen angeboten wird, die Seite aber auf der Schweizer Sperrliste steht oder stehen kann. Die zweite: Wer Aviator unter Schweizer Aufsicht spielen will, hat aktuell keine ESBK-konzessionierte Adresse dafür. Diese Lücke ist der Grund, warum die meisten Anbieter, die in den Suchresultaten zu «Aviator Online Casino Schweiz» auftauchen, Offshore-Adressen sind.
Was die zehn lizenzierten Häuser stattdessen führen, sind vollständige Spielbank-Sortimente: Spielautomaten von klassischen und neuen Anbietern, Jackpot-Spiele, Live-Dealer-Tische, Roulette und Blackjack in mehreren Varianten, teils Poker und teils Sportwetten über eine angeschlossene Gespa-Marke. Die genauen Kataloge unterscheiden sich von Haus zu Haus; sie werden hier nicht abschliessend dargestellt, weil die Frage «Was hat Aviator?» mit «Bei keinem» beantwortet ist und die Folgesuche nach einem vergleichbaren Spiel — einem Crash- oder Multiplikator-Game in Schweizer Aufsicht — bei mehreren Häusern möglich, aber je nach Katalogauslastung unterschiedlich ergiebig ist.
Rangliste der zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos
Die folgende Übersicht listet die zehn lizenzierten Anbieter in der Reihenfolge, in der die ESBK-Liste der Online-Spielbanken sie führt. Es ist keine Empfehlung und keine Rangordnung im Sinn einer Bewertung — es ist die geschlossene Liste der in der Schweiz verfügbaren Konzessionäre, jeweils mit dem landbasierten Haus, an das die Online-Lizenz gekoppelt ist, und dem Datum, seit dem die Online-Plattform in Betrieb ist.
| Anbieter | Landbasierte Spielbank | Online seit |
|---|---|---|
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 |
| Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 |
| StarVegas (Starvegas.ch) | Casino Interlaken | 24.02.2020 |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 |
| Casineo (Casineo.ch) | Casino Locarno | 17.03.2026 |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 |
| Swiss4Win (Swiss4win.ch) | Casino Lugano | 01.03.2021 |
Die zehn Einträge sind die gesamte inländische Auswahl. Wer eine andere Adresse in den Suchresultaten findet, findet einen Anbieter ohne Schweizer Konzession.
Admiral.ch — der jüngste der Konzessionäre
Admiral.ch ist die Online-Verlängerung der Casino Mendrisio und trägt die kürzeste Online-Historie der zehn lizenzierten Häuser. Die Plattform ging am 16. Juli 2025 an den Start und gehört damit zu den späten Neueintritten in den ESBK-Markt. Das zeigt sich im Spielkatalog, der noch nicht die Tiefe der älteren Häuser erreicht hat, und im Marketing, das sich stärker an Bestandsspielern der landbasierten Spielbank Mendrisio richtet als an einen breiten Online-Markt.
Admiral.ch akzeptiert für Einzahlungen und Auszahlungen Visa und Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Das ist ein vollständiges Spektrum der in der Schweiz üblichen Online-Zahlungsmittel — inklusive der E-Wallets Skrill und Neteller, die nicht jeder Konzessionär im Portfolio hat, und inklusive Twint, das bei den meisten Häusern Standard ist, aber nicht bei allen.
Die kombinierte Lizenz mit der Casino Mendrisio gibt Admiral.ch Zugang zu den ESBK-Pflichten Sozialkonzept, Spielsperre und Identitätsprüfung. Spieler, die von der landbasierten Mendrisio-Sperre betroffen sind, sind auch online gesperrt, und umgekehrt. Eine bei Admiral.ch beantragte Spielsperre greift schweizweit.
Verdikt: Für Spieler, die mit der Casino Mendrisio vertraut sind und einen Online-Zugang mit voller Schweizer Aufsicht suchen, ist Admiral.ch die naheliegende Adresse. Wer einen grossen Spielkatalog mit langer Online-Historie sucht, findet ihn hier noch nicht.
Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) — Pfäffikon unter eigenem Namen
Swiss Casinos betreibt die Online-Plattform online.swisscasinos.ch als Verlängerung der Casino Pfäffikon. Das ist einer der etablierten Namen in der Schweizer Spielbank-Landschaft, mit langer Online-Historie seit dem 2. September 2019 — das Haus gehört damit zu den frühen Online-Konzessionären und hat entsprechend einen eingespielten Betrieb.
Swiss Casinos akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), Twint, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung. Die Palette ist breit, mit der Besonderheit, dass Diners Club und Discover ergänzend zu den Standard-Kreditkartenmarken angeboten werden — nicht jeder Anbieter akzeptiert Diners und Discover in der Schweiz.
Die Frage der wirtschaftlichen Verhältnisse ist bei diesem Haus am klarsten dokumentiert. Swiss Casinos schreibt auf spielerschutz.swisscasinos.ch, dass von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, ein Nachweis der finanziellen Verhältnisse verlangt wird. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist die einzige im Fact-Bank dokumentierte Ausprägung dieses Mechanismus, und sie kommt aus dem Sozialkonzept dieses Hauses.
Verdikt: Ein Haus mit langer Online-Historie und einem dokumentierten Sozialkonzept, das bei häufigem oder hohem Spiel greift. Für Spieler mit hohen Einsätzen heisst das: Sie müssen damit rechnen, dass das Haus früher oder später nach Einkommens- oder Vermögensnachweisen fragt.
Jackpots.ch — Grand Casino Baden online
Jackpots.ch gehört zur Grand Casino Baden und ist seit dem 5. Juli 2019 online — eines der ersten Häuser auf dem ESBK-Markt überhaupt. Der Name «Jackpots» ist Programm: Das Haus positioniert sich über Jackpot-Spiele, ohne dass die Plattform sonst schmal wäre.
Jackpots.ch akzeptiert für Einzahlungen unter anderem Twint, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Die Liste ist im Fact-Bank nicht abschliessend, aber breit genug, dass die Standard- Schweizer-Zahlungswege abgedeckt sind.
Bei den Auszahlungen setzt Jackpots.ch klare Regeln: Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet. Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Wer mit Revolut oder mit einer ausländischen Karte auszahlen will, muss den Umweg über eine Schweizer Bankverbindung gehen. Twint-Einzahlungen sind gebührenfrei und werden sofort verarbeitet.
Bei den Spielsperren gilt: Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein — die Sperre ist also nicht hauseigen, sondern greift zentral.
Verdikt: Eines der etabliertesten Häuser, mit klarer Auszahlungs-Disziplin und einer zentralen Spielsperre. Für Spieler, die Revolut als Auszahlungsweg gewohnt sind, ist der Hinweis auf die Schweizer-Bank-Pflicht der eine Punkt, der vorher festzuhalten ist.
Pasino.ch — Casino Meyrin online
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung der Casino Meyrin und ist seit dem 16. November 2020 in Betrieb. Das Haus bedient primär die Romandie und das Genfer Becken, hat aber einen vollständig zweisprachigen Auftritt.
Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01 — das ist die niedrigste Auszahlungs-Schwelle unter den lizenzierten Häusern, was vor allem für Spieler relevant ist, die kleine Beträge schnell wieder auszahlen wollen.
Die breite Palette an E-Wallets (Neteller und Skrill zusätzlich zu den Karten und Twint) macht Pasino.ch zu einer der vollständigeren Zahlungs-Adressen unter den Konzessionären.
Verdikt: Eine vollständige Zahlungs-Palette mit einer ungewöhnlich niedrigen Auszahlungs-Schwelle. Für Spieler, die kleine Beträge häufig auszahlen, ist das ein praktischer Vorteil gegenüber Häusern mit höheren Mindestbeträgen.
StarVegas (Starvegas.ch) — Casino Interlaken online
StarVegas betreibt die Plattform Starvegas.ch als Online-Verlängerung der Casino Interlaken und ist seit dem 24. Februar 2020 online. Der Markenname ist aus dem europäischen Ausland bekannt; das Schweizer Angebot ist eigenständig unter Schweizer Konzession.
StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa/Mastercard, Twint, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10. Mit Aircash Abon ist ein Bezahl-Verfahren im Portfolio, das nicht alle Schweizer Häuser anbieten — es ist ein Prepaid-basiertes System, das vor allem für Spieler relevant ist, die ohne Kreditkarte oder Bankkonto einzahlen wollen.
Verdikt: Ein Haus mit einer soliden Palette an Standard-Zahlungsmitteln und dem eher ungewöhnlichen Aircash Abon. Für Spieler, die Prepaid-Verfahren für Einzahlungen bevorzugen, ist das ein konkretes Plus; für Spieler, die nur die Standard-Schiene nutzen, unterscheidet sich das Haus weniger stark.
7melons — Grand Casino Bern online
7melons gehört zur Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 online. Der Markenname «7melons» ist ungewöhnlich für eine Schweizer Spielbank — er spielt auf die Spielautomaten-Themen an, die das Haus stark führt.
7melons akzeptiert für Einzahlungen Twint, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Der Mindestbetrag liegt bei CHF 10. Bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000. — ein hoher Einzahlungs-Korridor, der eher für Spieler mit grossem Volumen relevant ist.
Die Zahlungs-Liste ist im Vergleich zu Pasino.ch und Admiral.ch schmaler: keine Skrill/Neteller, kein Diners/Discover, kein Aircash. Dafür deckt sie alle Standard-Schienen ab und enthält mit PostFinance eine hohe Einzahlungs-Obergrenze.
Verdikt: Ein Haus mit einer klaren Standard-Zahlungs-Palette und einer ausdrücklich hohen PostFinance-Obergrenze. Für High-Volume-Spieler, die über PostFinance einzahlen, ist das ein praktischer Vorteil.
Casineo (Casineo.ch) — der zweite Neueinland-Online-Konzessionär
Casineo gehört zur Casino Locarno und ist seit dem 17. März 2026 online. Damit ist Casineo neben Admiral.ch der zweite Neueinland in den ESBK-Online-Markt im 2026 — ein seltener Vorgang, weil die Konzession an bestehende Häuser gekoppelt ist und der Markt seit 2019 als geschlossen galt.
Casineo.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Kreditkarten und PostFinance. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Einzahlungsmethoden CHF 10. Die Zahlungs-Liste ist im Fact-Bank knapp dokumentiert und enthält nicht die vollständige Bandbreite — was zur kurzen Online-Historie passt.
Verdikt: Ein Haus mit sehr kurzer Online-Historie und einer Zahlungs-Liste, die die wichtigsten Schweizer Schienen enthält, aber nicht alle. Für wen das Haus in Frage kommt, ist weniger eine Frage der Zahlung als der Plattform selbst — Spielauswahl, Interface und Bonus-Politik werden sich im ersten Betriebsjahr noch entwickeln.
Casino777.ch — Casino Davos online
Casino777.ch gehört zur Casino Davos und ist seit dem 9. September 2019 online. Der Markenname «777» ist international verbreitet; das Schweizer Angebot ist unter Schweizer Konzession eigenständig.
Casino777.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, Twint, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung. Das Haus erhebt für Einzahlungen keine Gebühren — was nicht bei allen Konzessionären selbstverständlich ist.
Verdikt: Eine breite Palette ohne Einzahlungs-Gebühren. Für Spieler, die kostenintensive Einzahlungswege vermeiden wollen, ist das ein klarer Vorteil.
Mycasino.ch — Grand Casino Luzern online
Mycasino.ch gehört zur Grand Casino Luzern und ist seit dem 22. August 2019 online — eines der ersten Häuser auf dem Schweizer Online-Markt. Der Markenname «mycasino» positioniert das Haus als spieler-zentriert.
Bei den Auszahlungen gilt eine Mindestschwelle von CHF 10. Liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Das ist eine pragmatische Regelung, die verhindert, dass kleine Guthaben auf dem Account «kleben bleiben», weil die Auszahlungs-Schwelle nicht erreicht wird.
Verdikt: Ein Haus mit langer Online-Historie und einer pragmatischen Auszahlungs-Regelung für kleine Guthaben. Wer Aviator mit kleinen Einsätzen spielen würde, ist hier mit der Auszahlungs-Schwelle gut bedient — auch wenn das Spiel selbst nicht im Katalog ist.
Swiss4Win (Swiss4win.ch) — Casino Lugano online
Swiss4Win gehört zur Casino Lugano und ist seit dem 1. März 2021 online. Der Markenname ist im Schweizer Tessin stärker verankert als in der Deutschschweiz.
Swiss4Win.ch bietet Twint-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren an. Die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der Twint-App bestätigt ist. Für die übrigen Zahlungsmittel ist die Palette im Fact-Bank nicht abschliessend dokumentiert; das Twint-Verfahren ist ausdrücklich gebührenfrei.
Verdikt: Ein Haus mit klaren Twint-Konditionen. Für Spieler, die Twint als Standard nutzen, ist die gebührenfreie Sofort-Gutschrift ein klar definierter Vorteil.
Vergleich der Zahlungsmethoden: Welche Schweizer Schiene fehlt wo
Die zehn Häuser unterscheiden sich weniger in den Standard-Schienen Visa, Mastercard, Twint, PostFinance und Paysafecard als in den ergänzenden Verfahren. Die folgende Übersicht zeigt, wer welches Verfahren nennt — Stand 2026, gemäss den Fakten, die der Fact-Bank pro Haus entnommen sind:
- Twint: Alle zehn Anbieter (Admiral.ch, Swiss Casinos, Jackpots.ch, Pasino.ch, StarVegas.ch, 7melons, Casineo.ch, Casino777.ch, Mycasino.ch, Swiss4Win.ch), teils mit unterschiedlichen Bedingungen bei Mindestbeträgen oder Gebühren.
- Visa / Mastercard: Admiral.ch, Swiss Casinos (inkl. Diners/Discover), Jackpots.ch, Pasino.ch, StarVegas.ch, 7melons, Casineo.ch, Casino777.ch.
- PostFinance: Wie bei Visa/Mastercard, zuzüglich Mycasino.ch.
- Apple Pay: Wie bei Visa/Mastercard, jedoch ohne Casineo.ch.
- Paysafecard: Wie bei Visa/Mastercard, jedoch ohne Casineo.ch.
- Skrill / Neteller: Admiral.ch, Pasino.ch, StarVegas.ch.
- Banküberweisung: Swiss Casinos, Jackpots.ch, Pasino.ch, Casino777.ch.
- Diners Club / Discover: Swiss Casinos (nur hier dokumentiert).
- Aircash Abon: StarVegas.ch (nur hier dokumentiert).
Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten Häusern bei CHF 10. Ausnahmen: Mycasino.ch mit einer Auszahlungs-Mindestschwelle von CHF 10 (Ein- und Auszahlung), Pasino.ch mit einer Auszahlungs-Mindestschwelle von CHF 0.01, und 7melons mit einer PostFinance-Obergrenze von CHF 100000.
Was das in der Praxis heisst: Wer Apple Pay gewohnt ist, hat bei neun von zehn Häusern eine dokumentierte Schiene. Wer Skrill oder Neteller nutzt, hat drei dokumentierte Adressen (Admiral.ch, Pasino.ch, StarVegas.ch). Wer Diners oder Discover nutzt, hat mit Swiss Casinos eine dokumentierte Adresse — und sonst keine. Wer Revolut nutzt, hat bei Jackpots.ch ausdrücklich keine Auszahlungs-Adresse und muss den Weg über eine Schweizer Bankverbindung gehen. Wer Prepaid ohne Kreditkarte einzahlen will, hat mit StarVegas.ch eine dokumentierte Aircash-Adresse und sonst die Standard-Schiene Paysafecard.
Eine methodische Anmerkung: Die Übersicht trägt nur die Verfahren, die der Fact-Bank pro Haus entnommen sind. Ein nicht-genanntes Verfahren heisst nicht «gibt es nicht» — es heisst «ist in den dokumentierten Fakten nicht aufgeführt». Für eine vollständige Zahlungs-Liste ist die AGB- oder Zahlungs-Seite des jeweiligen Anbieters die genauere Quelle.
Einsatzbandbreite und Bonus-Kosten: Was eine Aktion rechnerisch bedeutet
Die Lizenzierten veröffentlichen ihre Bonus-Konditionen in den AGB und auf der Bonus-Seite. Eine vergleichende Tabelle mit einheitlichen Werten über alle zehn Häuser liegt im Fact-Bank nicht vor. Was sich aus den dokumentierten Fakten ableiten lässt, ist die Struktur der Frage, nicht ihre Antwort pro Haus.
Eine Rechnung, die für jeden Bonus-Typ identisch funktioniert: Aus dem Bonus-Betrag und dem Wagering-Faktor ergibt sich der erforderliche Umsatz; aus dem erforderlichen Umsatz und dem Einsatz pro Runde ergibt sich die Anzahl der Runden; aus der Anzahl der Runden und einer angenommenen Spielzeit pro Runde ergibt sich die Spieldauer.
Ein Beispiel mit fiktiven, aber im Schweizer Markt üblichen Werten: Bonus CHF 200 mit 30-fachem Wagering auf den Bonus-Betrag ergibt einen erforderlichen Umsatz von CHF 6000. Bei einem Einsatz von CHF 1 pro Runde sind das 6000 Runden. Bei einem angenommenen 5-Sekunden-Intervall pro Runde ergibt das eine Spieldauer von 30000 Sekunden, also rund 8,3 Stunden reiner Spielzeit.
Die zentrale Annahme: Die Rechnung geht davon aus, dass ausschliesslich der Bonus-Betrag umgesetzt wird, nicht zusätzlich Einzahlungen. In der Praxis setzen die meisten Anbieter den Wagering-Faktor auf Bonus plus Einzahlung an, was die erforderlichen Runden verdoppelt. Wer einen Bonus aktiviert, sollte in den Aktions-Werten lesen, auf welche Basis der Multiplikator angewendet wird.
Die Rechnung ist eine statistische Schätzung, kein garantiertes Ergebnis. Bei einem RTP von 97 Prozent verliert ein Spieler über 6000 Runden mit CHF 1 Einsatz statistisch gesehen CHF 180 (3 Prozent von CHF 6000) — selbst wenn er erfolgreich den Bonus freigespielt hat. Der erwartete Verlust ist hier grösser als der Bonus selbst, und das ist der Punkt, an dem die Mathematik den Marketing-Begriff «Bonus» entwertet.
Was das für die Bandbreite heisst: Die Spieldauer zur Freispielsetzung bewegt sich je nach Bonus-Höhe und Wagering-Faktor in einer Bandbreite, die mehrere Stunden bis zu mehreren Tagen reiner Spielzeit umfassen kann. Die genaue Position hängt vom konkreten Angebot des Hauses ab. Wer einen Bonus aktiviert, sollte die Bandbreite kennen, bevor er die Aktion annimmt.
Besteuerung: Gewinne aus Schweizer Lizenzen und Gewinne aus dem Ausland
Die steuerliche Behandlung von Casino-Gewinnen hängt in der Schweiz davon ab, woher das Geld kommt. Gewinne aus einem ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino sind bis zu einem Schwellenwert steuerfrei; darüber wird Verrechnungssteuer fällig. Gewinne aus ausländischen oder nicht-konzessionierten Angeboten sind ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig.
Die Schwelle: Die Verrechnungssteuer auf Gewinnen aus Schweizer Lotterien und lotterie-ähnlichen Angeboten greift oberhalb von CHF 1000000 (indexiert, rund CHF 1,07 Millionen für 2026); auf den überschiessenden Betrag werden 35 Prozent Verrechnungssteuer erhoben (Art. 24 lit. ibis DBG). Das gilt für Schweizer Lottogewinne und ist die im Fact-Bank referenzierte Schwelle.
Für Online-Casino-Gewinne aus ESBK-Häusern gilt: Solange das Haus in der Schweiz konzessioniert ist, sind die Gewinne nach herrschender Praxis steuerfrei, weil sie aus einer Schweizer Spielbank stammen und unter das Spielbankenrecht fallen. Für Gewinne aus ausländischen oder nicht-konzessionierten Angeboten gilt: Sie sind in der Schweiz als Glücksspiel-Gewinn zu versteuern, weil sie nicht aus einer Schweizer Spielbank stammen.
Die Konsequenz: Ein hoher Gewinn auf einer Schweizer Lizenz-Plattform ist im Inland steuerfrei bis zur Schwelle. Ein gleicher Gewinn auf einer ausländischen Plattform ist vollständig als Einkommen zu deklarieren, ab dem ersten Franken. Wer auf einer gesperrten ausländischen Seite spielt und einen grossen Gewinn macht, hat neben dem fehlenden Schweizer Schutz zusätzlich die volle steuerliche Deklarationspflicht. Das ist die Rechnung, die viele Spieler erst dann anstellen, wenn der Gewinn bereits auf dem Konto ist.
Diese Angaben sind eine modellhafte Zusammenfassung. Für die konkrete steuerliche Behandlung eines Gewinns ist eine Steuerberatung die richtige Adresse.
Aviator im Schweizer Kontext: Was bleibt nach dieser Übersicht
Nach dieser Übersicht bleibt eine nüchterne Bilanz. Aviator ist ein Spiel, das in internationalen Online-Caspi-Katalogen verbreitet ist, mit einem klar dokumentierten RTP von 97 Prozent, einem präzisen Spielmechanismus und einem Anbieter, der in mehreren Aufsichtsjurisdiktionen lizenziert ist. In der Schweiz ist es Stand 2026 über keines der zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos verfügbar — das Spiel existiert, die Schweizer Plattformen existieren, die Lizenz-Überschneidung existiert nicht.
Wer in der Schweiz spielt und das Spiel sucht, hat drei Optionen. Er kann auf einer der zehn lizenzierten Plattformen ein anderes Spiel spielen. Er kann auf einer ausländischen Plattform spielen und akzeptiert die fehlende Schweizer Aufsicht. Er kann auf eine Änderung der Spielauswahl bei einem Schweizer Anbieter warten — was Stand 2026 nicht absehbar ist, weil die Aufnahme neuer Spiele in einem ESBK-lizenzierten Haus von der Genehmigung des Sozialkonzepts und der Spielregeln abhängt und in der Regel Monate dauert.
Was sich aus dieser Konstellation ergibt: Die Suche nach «Aviator Online Casino Schweiz» ist in erster Linie eine Suche nach einer Aufsichtsfrage, nicht nach einem Spiel. Wer die Aufsichtsfrage klärt, hat die Plattform-Frage gelöst. Die zehn ESBK-Häuser sind die einzigen legalen Adressen; alles andere ist ein Risiko, das der Spieler selbst trägt, ohne den Schutz des Schweizer Rechts.
Häufig gestellte Fragen
Ist «Aviator Online Casino Schweiz» in der Schweiz legal?
Ja und nein. Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Geldspiele in der Schweiz ausschliesslich über eine ESBK-Konzession, und es gibt zehn solcher Konzessionen — alle an landbasierte Spielbanken gekoppelt. Aviator selbst ist Stand 2026 nicht im Spielkatalog dieser zehn Häuser, eine Lizenz dafür ist im Fact-Bank nicht dokumentiert. Eine Suche nach dem Spiel führt auf ausländische Anbieter, die in der Schweiz ohne Konzession sind und auf der Sperrliste stehen können. Deren Nutzung ist für Spieler nicht strafbar, aber ohne Schweizer Aufsicht, ohne Spielsperre und ohne Schweizer Rechtsweg im Streitfall.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Die ESBK führt die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken und macht sie öffentlich zugänglich. Jedes lizenzierte Haus ist die Online-Verlängerung einer landbasierten Schweizer Spielbank — die Namen der Häuser, der landbasierten Spielbanken und der Lizenz-Daten sind auf der Liste vom 17. März 2026 dokumentiert. Ein Anbieter, der nicht in dieser Liste steht, ist in der Schweiz nicht konzessioniert. Das Footer einer seriösen Schweizer Plattform trägt den Hinweis auf die ESBK-Konzession und die zugehörige landbasierte Spielbank.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre ist ein schweizweiter Ausschluss von konzessionierten Geldspielen — Online-Spielbanken, landbasierten Spielbanken und grossen Lotterien. Sie wird auf Antrag der Spielerin oder des Spielers ausgesprochen und gilt ab dem Antrag. Sie kann frühestens nach drei Monaten und nur aufgehoben werden, wenn der Sperr-Grund nicht mehr besteht. Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich die Sperre auch auf Liechtenstein. Eine bei einem Haus beantragte Sperre gilt für alle Konzessionäre in der Schweiz.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind nach Schweizer Praxis steuerfrei — sie fallen unter das Spielbankenrecht. Für Gewinne aus Lotterien greift die Verrechnungssteuer oberhalb einer Schwelle von rund CHF 1,07 Millionen für 2026 mit 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag. Gewinne aus nicht-konzessionierten oder ausländischen Angeboten sind in der Schweiz ab dem ersten Franken einkommensteuerpflichtig, weil sie nicht aus einer Schweizer Spielbank stammen.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Seiten, die ohne Schweizer Konzession Geldspiele an Schweizer Residenten vermitteln, können nach Art. 86 BGS auf die nationale Sperrliste gesetzt und auf DNS-Ebene geblockt werden. Anbieter ohne Konzession machen sich strafbar; Spielerinnen und Spieler werden nach ESBK-Position nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber ohne den Schutz des Schweizer Rechts — ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept und ohne Schweizer Rechtsweg im Streitfall.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Die zehn ESBK-Häuser decken gemeinsam die Standard-Schiene Twint, Visa/Mastercard, PostFinance, Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung ab. Ergänzend führen Admiral.ch, Pasino.ch und StarVegas.ch Skrill und Neteller; Swiss Casinos führt zusätzlich Diners Club und Discover; StarVegas.ch führt Aircash Abon; Mycasino.ch und Swiss4Win.ch sind in den dokumentierten Verfahren Twint-zentriert. Mindesteinzahlungen liegen meist bei CHF 10; PostFinance hat bei 7melons eine ausdrückliche Obergrenze von CHF 100000.
Erstellt vom Redaktionsteam „Casino Slots Check”.